Das Studium durch praktische Erfahrungen bereichern: Service Learning ermöglicht Ihnen für 3 Leistungspunkte aktive Mitarbeit an gemeinwohlorientierten Projektseminaren. Schauen Sie über Ihren Tellerrand hinaus, erlernen Sie neues Wissen und wenden Sie dieses direkt in und für die zivilgesellschaftliche Praxis an.
Durch das Format Service Learning können Sie gesellschaftliches Wirken und theoretisches Lernen verbinden – und Ihr persönliches Wachstum und die Erweiterung von Schlüsselkompetenzen verfolgen. Die Teilnahme an einem Projektseminar fördert den Aufbau von praktischen Fach- und Handlungskompetenzen, die Erfahrung in interdisziplinärer Teamarbeit und Projektmanagement. Gleichzeitig leisten Sie durch die Kooperation mit einer gemeinnützigen Organisation einen gemeinwohlorientierten Beitrag.
Wählen Sie aus verschiedenen Projektseminaren sowie Kooperationsorganisationen Ihre praxisbasierte Lernerfahrung mit Studierenden anderer Fakultäten.
Wir streben an, unsere Programme inklusiv zu gestalten. Wenn Sie teilnehmen möchten und uns etwas dafür mitteilen wollen, kommen Sie gerne auf uns zu.
Studierende aller Fakultäten der Uni Köln (s. Anrechnung im Studium)
Studierende der TH Köln aus den Seminaren von Herr Prof. Linde (F03) und der Angewandten Sozialwissenschaften (F01) können sich über den Anmeldebogen zu unseren Service Learning-Projekten bewerben.
Promotionsstudierende, Studierende im Urlaubssemester, Gasthörende und Mitarbeitende der UzK sind von unseren Service Learning-Projekten ausgeschlossen.
Wir streben an, unsere Programme inklusiv zu gestalten. Wenn Sie teilnehmen möchten und uns etwas dafür mitteilen wollen, kommen Sie gerne auf uns zu.
Workload: Unsere Service Learning-Projekte haben in der Regel einen Workload von ca. 90 Unterrichtsstunden (UE; 1 UE = 45 Min.). Dieser Workload setzt sich zusammen aus der Präsenzzeit im Begleitseminar und bei der Auftakt-, und Abschlussveranstaltung (ca. 30 UE, 23 Zeitstunden), den Absprachen mit den Projektpartner*innen sowie der Zeit der selbständigen Arbeit in den Projektgruppen (ca. 60 UE, 45-50 Zeitstunden). Die Prüfungsleistung umfasst die Projektarbeit selbst, die Abgabe einer Reflexionsbroschüre sowie die Präsentation auf der Abschlussveranstaltung.
Weitere Informationen: Unsere FAQ Studium Integrale geben Ihnen Antwort auf viele Fragen zum Studium Integrale und den Extracurricularen Angeboten.
Anrechnung im Studium und Teilnahmebescheinigung
Anrechnung im Studium:
Unsere Service Learning-Projektseminare sind für den Erwerb von 3 Leistungspunkten (LP) im Studium Integrale der Bachelor-Studiengänge der UzK konzipiert und werden von allen Fakultäten anerkannt.
Lehramtsstudierende der UzK haben die Option einige Service Learning-Seminare(siehe Hinweis BFP) im Rahmen des Berufsfeldpraktikums (BFP) umzusetzen. Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen und das Service Learning-Seminar dann als praktische Tätigkeit im Rahmen von mind. 20 Tagen mit mind. 80 Zeitstunden leisten. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an das ZfL (zfl-praxisphasenuni-koeln.de).
Ordentlich eingeschriebene Studierende aller anderen Studiengänge (ausgenommen: Promovierende) können die Service Learning-Seminare als Extracurriculare Angebote freiwillig belegen.
Teilnahmebescheinigung:
Alle Studierende erhalten nach erfolgreicher Teilnahme eine digitale Teilnahmebescheinigung.
Weitere Informationen: Unsere FAQ Studium Integrale geben Ihnen Antwort auf viele Fragen zum Studium Integrale und den Extracurricularen Angeboten.
Anmeldung für das Sommersemester 2026
Für Studierende der Universität zu Köln
Die Bewerbung für die Service Learning-Projektseminare erfolgt nun für Sie über KLIPS 2.0. im Rahmen der Restplatzvergabe vom 10.04. - 20.04.26. Sie können hier nach den noch geöffneten Service Learning-Seminaren suchen (13986.0041 - 13986.0052) und sich für Ihr Projektseminar der Wahl anmelden.
Alternativ können auch Sie den Anmeldebogen (s.u.) bis zum 20.04.26 an folgende E-Mail-Adresse schicken: service-learninguni-koeln.de
Eine verbindliche Zusage und eine Zuteilung zum entsprechenden Projektseminar erhalten Sie per S-Mail am 22.04.26.
Bitte bestätigen Sie dann umgehend per E-Mail Ihre verbindliche Teilnahme.
Für Studierende der Technischen Hochschule Köln
Die Bewerbung für Restplätze in den Service Learning-Projektseminare erfolgt für Sie über den Anmeldebogen, den Sie bis spätestens zum 20.04.26 an folgende E-Mail-Adresse schicken: service-learninguni-koeln.de.
Eine verbindliche Zusage und eine Zuteilung zum entsprechenden Projektseminar erhalten Sie am 22.04.26 per S-Mail.
Bitte bestätigen Sie dann umgehend per E-Mail Ihre verbindliche Teilnahme.
Kontakt: Sollten nach dem Lesen der FAQ Studium Integrale noch Fragen zu unseren Service Learning Digital-Projekten offen bleiben, wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihres vollständigen Namens und Ihrer Matrikelnummer an: professionalcenter-supportuni-koeln.de.
Jetzt noch einen Seminarplatz im Rahmen der Restplatzvergabe vom 10.04. - 20.04.2026 sichern!
Weitere Infos oben unter "Anmeldung für das Sommersemester 2026" oder schicken Sie uns einfach Ihr Anmeldeformular (Download) via Email an: service-learning@uni-koeln.de.
Service Learning wird unterstützt von:
Übersicht der Projekte im Sommersemester 2026
Colored Glasses Workshops
Hier wird es bunt! Workshops mit Jugendlichen für Vielfalt & Demokratie
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Die Workshops von Colored Glasses tragen konkret zur Stärkung unserer offenen und demokratischen Gesellschaft bei. Dabei werden Schulklassen und gemeinnützige Jugendgruppen von geschulten Ehrenamtlichen in die Thematik eingeleitet. In diesem Projektseminar werden Sie zur Leitung von Workshops an Schulen und Jugendeinrichtungen ausgebildet und führen auch selbst Workshops durch.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Colored Glasses Workshops
Colored Glassesist ein Bildungsangebot des Deutsche Youth for Understanding Komitee e.V. (YFU). Die Organisation ist ein als Träger der freien Jugendhilfe anerkannter Verein, der sich seit 1957 durch langfristige Jugendaustausche für interkulturelle Bildung und Verständigung, Demokratieerziehung, Toleranz und Gleichberechtigung einsetzt. Die Workshops begeistern seit 25 Jahren Kinder und Jugendliche für Vielfalt und Toleranz: stark gegen Diskriminierung und Vorurteile, durch erfahrungsbasiertes Lernen, spannende Simulationen und Diskussionen auf Augenhöhe! Die Workshops werden für Schulklassen und gemeinnützige Jugendgruppen angeboten und werden von Ehrenamtlichen geleitet, die speziell für diese Aufgabe geschult sind.
Projektseminar: Hier wird es bunt! Workshops mit Jugendlichen für Vielfalt & Demokratie
Im Rahmen dieses Projektseminars werden Sie zur Leitung von Colored Glasses Workshops an Schulen und Jugendeinrichtungen ausgebildet und erproben Ihr erlerntes Wissen in Workshops, um Schüler*innen der 5. - 13. Klasse für Vorurteile und Diskriminierungsmechanismen zu sensibilisieren und gesellschaftliche Vielfalt zu stärken.
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Sie möchten konkret dazu beitragen, unsere offene und demokratische Gesellschaft zu stärken – und haben Lust, mit anderen jungen Menschen Diskriminierung & Vorurteilen entgegenzutreten? In diesem Projektseminar haben Sie die Chance, sich aktiv für Vielfalt & demokratische Werte einzusetzen. Dabei sammeln Sie selbst wertvolle Erfahrungen in pädagogischer Praxis mit Jugendlichen, Workshopgestaltung und Teamarbeit. Im Seminar werden Sie von den Dozent*innen zur Leitung von Workshops an Schulen und Jugendeinrichtungen ausgebildet. Danach planen und leiten Sie gemeinsam mit erfahrenen Ehrenamtlichen von Colored Glasses 2 - 3 Workshops im Projektzeitraum. Die Inhalte und Methoden stellen Sie mit dem jeweiligen Workshopteam im Baukastenprinzip passend zu Zielgruppe, Alter & Themenschwerpunkt zusammen. In den digitalen, begleitenden Seminarsitzungen reflektieren Sie mit den Dozent*innen die Workshoperfahrung und vertiefen einzelne Themen nach Bedarf.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Kennenlernen der Themen, Methoden und Prinzipien von Colored Glasses
in Verbindung mit Peer-Learning persönliche, didaktische, kommunikative und organisatorische Kompetenzen weiter entwickeln und gleichzeitig zu einer offenen und demokratischen Gesellschaft beitragen
in der Lage sein, selbst Workshops durchzuführen und zielgruppengerecht mit Jugendlichen über Vorurteile, Diskriminierung und Vielfalt zu sprechen
Erfahrungen in der Anleitung von Aktivitäten und Arbeit mit Jugendlichen sammeln und ausbauen von Fähigkeiten, Gruppen zu moderieren
Über die Dozentinnen:
Mareike Schwartz & Caroline Seifert haben selbst jahrelang Colored Glasses durchgeführt und sind ehrenamtlich in der Aus- und Weiterbildung von CG-Workshopleitungen tätig. Caroline hat sich im Studium mit Gender Studies, Materieller Kultur: Textil, sowie Tanz und Performance Studies beschäftigt und arbeitet aktuell pädagogisch mit Freiwilligendienstleistenden. Mareike hat einen Hintergrund in Kommunikations- und Kulturwissenschaften & hat sich im Studium auf interkulturelle Bildung mit Schwerpunkt Non-Formelle Bildung spezialisiert. Nun arbeitet sie im Bereich Projekt- und Stakeholdermanagement in einem bundesgeförderten Projekt, das Hochschulen in der digitalen Transformation unterstützt.
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Klimabildung e.V.
Klimabildung finanzieren: Fundraising-Strategien für die Public Climate School
Klimabildung e.V. setzt sich für Bildung für nachhaltige Entwicklung, Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit ein. Gemeinsam mit Schulen und Hochschulen wurde die Public Climate School entwickelt, um mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit für die Folgen des Klimawandels zu schaffen. Für die Fortsetzung dieser braucht es finanzielle Ressourcen. In diesem Projektseminar entwerfen Sie eine Fundraising Kampagne, um die finanziellen Strukturen für die künftige Arbeit der Public Climate School zu sichern.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Klimabildung e.V.
Klimabildung e.V. ist ein Team aus engagierten Menschen, das sich kreativ, handlungsorientiert und wertschätzend für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), Klimagerechtigkeit und Nachhaltigkeit einsetzt. In Zusammenarbeit mit Lehrpersonen, Schüler*innen und Studierenden entwickeln wir neue Formate an Schulen und Hochschulen. Damit vermitteln wir Grundlagen - sowie Handlungswissen zu Klimabildung und BNE.
Projektseminar: Klimabildung finanzieren: Fundraising-Strategien für die Public Climate School
Im Rahmen dieses Projektseminars konzipieren Sie eine Fundraising Kampagne für die gemeinnützige Organisation Klimabildung e.V., um stabile finanzielle Strukturen für die künftige Arbeit der Public Climate School sichern zu können.
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Kein Teil der Welt ist mehr vor den Folgen des Klimawandels sicher - extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Starkregen und Dürren nehmen in vielen Regionen zu, der Anstieg des Meeresspiegels beschleunigt sich, Ökosysteme drohen zu kippen. Immer neue Bilder davon begegnen uns in den Medien täglich und lassen uns scheinbar machtlos zurück.
Was können wir tun, um mehr Bewusstsein und Aufmerksamkeit für den Klimawandel zu schaffen? Und wie bereiten wir uns darauf vor, in einer sich durch den Klimawandel verändernden Welt zurecht zu finden?
Hier setzt die Arbeit von Klimabildung e.V. an. In Zusammenarbeit mit Lehrpersonen, Schüler*innen und Studierenden wurde dabei die Public Climate School entwickelt, damit an Schulen und Hochschulen und in der Gesellschaft Grundlagen und Handlungswissen vermittelt werden können.
Für die Fortführung der Klimabildung, der Umsetzung der Public Climate School und Aktionswochen braucht es finanzielle Ressourcen – die Gestaltung von stabilen finanziellen Strukturen ist oftmals eine Herausforderung für Non-Profit Organisationen, so auch hier. Entsprechend folgt das Seminar den Fragen: Mit welchen Fundraising Strategien können finanzielle Mittel gesammelt werden? Wie konzipiert man eine Spendekampagne und an wer ist die Zielgruppe? Und mit welchen Kommunikationsmaterialien können gemeinnützige Organisationen Unterstützer*innen gewinnen?
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Weltbaustelle Klima – wer profitiert und wer verliert?
Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – 17 Ziele auf dem Weg in die richtige Richtung?
Non Profit Organisationen – wie arbeiten die eigentlich?
Kampagnen und Projekte - was tun für gerechte, demokratische und nachhaltige Lösungen?
Netzwerke und Partnerschaften – sind wir gemeinsam stärker?
Botschaften und Bilder – wie verändern wir die Welt?
Fundraising und Fördermittel - wie finanziert sich Klimabildung?
Über die Dozentin:
Vera Dwors, Diplomgeografin hat Erfahrungen als Museumspädagogin und im Ausstellungsmanagement an Orten der Industriekultur im Ruhrgebiet. Sie leitete die Kampagne Fair Play Fair Life zur FIFA Fußball-WM 2006 in Deutschland und ist in Sportprojekten und Fan-Initiativen gegen Diskriminierung aktiv. Als Mitbegründerin des Netzwerks „Faire Metropole Ruhr“ zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 ist sie bis heute deren Sprecherin und Vorständin. Seit Jahren arbeitet sie als Promotorin für Globales Lernen beim Eine Welt Netz NRW mit dem Fokus Internationale Kooperationen und ist Geschäftsführung des Südafrika Forum NRW.
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen.
HennaMond e.V.
Mit Öffentlichkeitsarbeit gegen patriarchale Gewalt – Entwicklung einer Kampagne für HennaMond e.V.
HennaMond e.V. versteht sich als Lobby von Personen, die von familiärer bzw. patriachaler Gewalt betroffen sind. Mit dieser Unterstützung möchte der Verein zu einem selbstbestimmten Leben frei von Gewalt für alle, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft, beitragen. Wie für viele gemeinnützige Organisationen ist Sichtbarkeit und Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit von elementarer Bedeutung. In diesem Projektseminar arbeiten Sie daher an neuem Design-Material, um auf patriarchale Gewalt aufmerksam zu machen.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: HennaMond e.V.
HennaMond e.V. berät, begleitet und unterstützt Personen, unabhängig von Geschlecht, Alter, Herkunft etc., die von familiärer bzw. patriarchaler Gewalt, insbesondere Zwangsverheiratung und sog. Gewalt im Namen der Ehre betroffen oder bedroht sind. Als gemeinnütziger Verein versteht sich HennaMond e.V. als Lobby der Klient*innen. Das Ziel ist ein selbstbestimmtes Leben frei von Gewalt für alle Menschen. Neben der Beratungsarbeit gibt HennaMond Workshops für Fachkräfte und Schüler_innen, bietet Empowermentgruppen in Geflüchtetenunterkünften an und betreibt Öffentlichkeitsarbeit hinsichtlich Themen wie partriarchaler Gewalt.
Projektseminar: Mit Öffentlichkeitsarbeit gegen patriarchale Gewalt – Entwicklung einer Kampagne für HennaMond e.V.
Im Rahmen des Projektseminars erhalten Sie praktische Einblicke in die Grundlagen des Kommunikationsdesign, in die Öffentlichkeitsarbeit einer NGO, setzen sich mit dem Thema patriarchaler Gewalt in Deutschland auseinander und entwickeln kreative, gut funktionierende Designs, die als Social Media Posts, Flyer, Sticker etc. umgesetzt werden.
Für die Arbeit von HennaMond ist die Sichtbarkeit und Bekanntheit in der breiten Öffentlichkeit von elementarer Bedeutung. Aber wie für viele gemein-nützige Organisationen läuft die Öffentlichkeitsarbeit oft mit wenig Budget „nebenher“ und frisst Zeit, die eigentlich in Beratungen und andere soziale Arbeit fließen könnte.
Im Projektseminar werden wir uns mit der Arbeit, den Rahmenbedingungen und Zielgruppen von HennaMond auseinandersetzen, die Situation und Bedarfe analysieren und dann mit viel Kreativität und Freude am Gestalten und Texten ganz konkrete Print- und Digitalmedien entwickeln.
Gemeinsam präsentieren wir die Entwürfe und besprechen mit HennaMond die Umsetzung. Das Seminar findet ausschließlich in Präsenz statt und lebt vom direkten Austausch in offener, respektvoller, kreativen und freundlichen Atmosphäre.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Sie kennen die Herausforderungen und Besonderheiten in der Öffentlichkeitsarbeit einer NGO.
Sie kennen die Arbeitsweise von Kommunikationsdesignerinnen und können als zukünfige Auftraggeberin ein professionelles Briefing erstellen.
Sie haben ihr Wissen über Strukturen patriarchaler Gewalt erweitert.
Sie können Methoden zur kreative Entwicklung von Ideen und Konzepten anwenden.
Sie haben ihre Fähigkeiten in diskriminierungssensibler Kommunikation in Wort und Bild erweitert.
Über die Dozentin:
Cornelia Pistorius (sie/ihr) ist Kommunikationsdesignerin mit dem Schwerpunkt politischen Bildung und kulturelle Bildung. Seit über 20 Jahren entwickelt sie Kommunikationslösungen für nichtkommerzielle Organisationen, besonders gerne in Zusammenarbeit mit Büro Leitwerk, Köln (www.leitwerk.com). Die Bandbreite reicht dabei vom Branding für ein antirassistischem Projekt über Sachbücher über Finanzwirtschaft für die Bundeszentrale für politische Bildung bis hin zu Bewerber-Marketing für ein Begabtenförderwerk.
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Literaturhaus Köln
Videoproduktion für Kultur & Öffentlichkeit – Jubiläumsfilm und Reels am Beispiel Literaturhaus Köln
Das Literaturhaus Köln als ein zentraler Ort für literarische Veranstaltungen, Begegnungen und Diskurse prägt maßgeblich die kulturelle Landschaft der Stadt. Im Zuge des 30-jährigen Bestehens soll die Geschichte und Bedeutung des Hauses erstmals in einem Filmprojekt sichtbar gemacht werden. Im Projektseminar entwickeln Sie einen kurzformatigen Jubiläumsfilm, der die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven des Literaturhauses beleuchtet.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Literaturhaus Köln
Das Literaturhaus Köln prägt die kulturelle Landschaft der Stadt. Als Initiative von Kölner Bürger*innen wurde 1996 das Kölner Literaturhaus gegründet. Es widmet sich der Vermittlung und Förderung der deutschsprachigen wie internationalen Gegenwartsliteratur. In rund 150 Veranstaltungen pro Jahr waren über 3.000 Autor*innen zu Gast. Das Haus stellt neue Bücher vor, fördert die Lyrik und die Kölner Szene, untersucht Schreibprozesse und organisiert grenzübergreifenden Dialog. Ob im realen oder virtuellen Raum, das Literaturhaus stiftet das Gespräch über Bücher und Themen.
Projektseminar: Videoproduktion für Kultur & Öffentlichkeit – Jubiläumsfilm und Reels am Beispiel Literaturhaus Köln
Im Rahmen dieses Projektseminars erlangen Sie praktische Einblicke in filmische Gestaltungsarbeit – und konzipieren und drehen einen kurzen Jubiläumsfilm für und über das Literaturhaus Köln, um mit diesem öffentlichkeitswirksam die Arbeit und das Programm zu bewerben.
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Das Literaturhaus Köln feiert 2026 sein 30-jähriges Bestehen. Seit seiner Gründung ist es ein prägender Ort für Literatur, Austausch und kulturelle Begegnungen. Das Jubiläum bietet den Anlass, die Geschichte und Bedeutung des Hauses erstmals in einem Filmprojekt sichtbar zu machen.
Im Seminar entwickeln Sie in einem interdisziplinären Team einen kurzformatigen Jubiläumsfilm, der die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunftsperspektiven des Literaturhauses beleuchtet. Sie führen Interviews, gestalten szenische Aufnahmen und erstellen zusätzlich kurze Social-Media-Reels für Plattformen wie Instagram, TikTok oder YouTube Shorts. Besuche von Veranstaltungen des Literaturhauses sind erwünscht, um Atmosphäre und Arbeitsweise vor Ort kennenzulernen. Im Zentrum steht die Frage, wie sich die Besonderheiten eines kulturellen Ortes – seine Geschichte, Atmosphäre, sozialen Funktionen und Zukunftsvisionen – in eine authentische, filmische Erzählweise übersetzen lassen. Sie lernen, zielgruppenorientiert zu denken und Material für unterschiedliche Kanäle aufzubereiten. Dazu gehören Kameraarbeit, Interviewführung, Schnitt, Musikauswahl sowie der Einsatz von Text- und Grafikeinblendungen.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Filmische Gestaltung & Produktion (Grundlagen der Kameraarbeit, Durchführung von Interviews, Filmschnitt, Einsatz von Musik, Text- und Grafikeinblendungen)
Storytelling & Konzeption (Narrative Konzepte für Kurzfilme und Reels, Erzählung für zielgruppenorientierte Medien)Medienkompetenz (Grundlagen digitaler Öffentlichkeitsarbeit im Kulturbereich, Aufbereitung von Inhalten für Website, Presse und Social Media)
Projektarbeit & Zusammenarbeit (Planung, Organisation und iterative Umsetzung eines Medienprojekts, Zusammenarbeit mit einem externen Kulturpartner, Einblicke in Kulturarbeit)
Über die Dozentin:
Verena Maas studierte Audiovisuelle Medien an der Kunsthochschule für Medien Köln. Sie arbeitet seit vielen Jahren als Autorin und Filmproduzentin und hat zahlreiche Imagefilme im Non-Profit-Sektor produziert, konzipiert und umgesetzt. 2020 gründet sie gemeinsam mit Sebastian Züger die Medienproduktionsfirma tvist – die Kommunikation für Changemaker die sich dem Thema Transformation widmet und mit Städten, Ministerien, Stiftungen und Kulturschaffende zusammenarbeitet. Verena war 2020 und 2021 Stipendiatin des Ministerium für Wirtschaft, NRW und des Mediengründerzentrums NRW und unterrichtet zudem Musikvideo am Folkwang Institut für Popmusik in Bochum.
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 29.07.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude 106
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen.
Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Caritas meets Entrepeneurship - Vom Praxis Problem zum Geschäftsmodell mit Design Thinking!
Als Wohlfahrtsverband steht der Caritasverband für die Stadt Köln e.V.für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung in Köln. Doch gesellschaftliche Herausforderungen verändern sich – und damit auch die Frage, wie der Caritasverband einen positiven Beitrag für das Gemeinwohl leisten kann. In diesem Seminar, das in Kooperation mit der Professur für Entrepeneurship und Management stattfindet, erarbeiten Sie Lösungsansätze in Form einer Geschäftsidee, um die Caritas mit Optionen zur Weiterentwicklung des Verbandes zu unterstützen.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Caritasverband für die Stadt Köln e.V.
Der Caritasverband für die Stadt Köln e.V. steht als Wohlfahrtsverband für soziale Gerechtigkeit, Solidarität und Verantwortung in Köln. Als Träger von 80 Diensten und Einrichtungen der Sozialen Arbeit wie u.a. Pflegeheime, Kitas und verschiedenen Beratungsstellen werden unterschiedliche Bedarfe abgedeckt.
Projektseminar in Kooperation mit Professur für Entrepreneurship und Management: „Caritas meets Entrepeneurship - Vom Praxis Problem zum Geschäftsmodell mit Design Thinking!”
Im Rahmen dieses Projektseminars ( LV 14253.8001 der WiSo) arbeiten Sie in Kooperation mit der Caritas an praxisrelevanten Problemen und erarbeiten Lösungsideen in Form einer Geschäftsidee, um zur Weiterentwicklung der Caritas-Angebote beizutragen.
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Sie möchten neue Lösungen für aktuelle & reale Probleme finden? Eine eigene (soziale) Geschäftsidee identifizieren und ausgestalten? Wie lassen sich Ideen so gestalten, dass sie Menschen erreichen, Wirkung entfalten und wirtschaftlich tragfähig sind?
Im Rahmen dieses Projektseminars arbeiten Sie in Kooperation mit der Caritas an praxisrelevanten Problemen und erarbeiten Lösungsideen in Form einer Geschäftsidee. Damit soll die Verbandsentwicklung unterstützt und tragfähige Ideen für gesellschaftliche und organisatorische Herausforderung der Caritas gefunden werden.
Mithilfe der Design-Thinking-Methode lernen Sie methodenbasiert eine innovative Idee zur Lösung zu entwickeln und dabei die späteren Nutzer*innen stets im Fokus zu behalten.
Mit der Lean-Canvas-Methode durchleuchten Sie anschließend Ihre Idee systematisch und prüfen die Tragfähigkeit Ihres Geschäftsmodells.
Das übergeordnete Ziel ist es, den Studierenden Werkzeuge an die Hand zu geben, mit denen aus einem Praxisproblem eine innovative Lösung mit tragfähigem Geschäftsmodell entwickelt wird.
Hinweis: Die Veranstaltung ist interdisziplinär und richtet sich an Studierende der Humanwissenschaftlichen, Philosophischen, Juristischen und Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät. Die Veranstaltung wird im Rahmen des Service Learning angeboten.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Methoden zur Entwicklung einer Geschäftsidee und Geschäftsmodell
Nutzer:innenorientiert Probleme identifizieren und lösen
Arbeiten im interdisziplinären Team
Kritisches und strukturierte Analyse von Ideen und Lösungsansätzen
Präsentieren und Feedback geben
Kreative Ideenfindung
Prototyping und experimentieren
Über die Dozentin:
Johanna Kuske ist Organisationspsychologin und arbeitet seit Januar 2019 an der Professur für Entrepreneurship und Management der Universität zu Köln. Ihre Forschung und Lehre beschäftigt sich mit den individuellen Faktoren von Unternehmertum, wie z.B. psychisches Wohlbefinden oder der Entwicklung von innovativen Geschäftsideen.
Für Studierende der UzK ist die Veranstaltung unter folgender Lehrveranstaltungsnummer bei KLIPS 2.0 zu finden: 14253.8001 Caritas meets Entrepeneurship - Vom Praxis Problem zum Geschäftsmodell mit Design Thinking!
Auftaktveranstaltung: 30.04.26, 18:00 - 19:30 Uhr, digital
Seminarsitzungen:
05.05.26 (Di.), 16:00-19:00 Uhr, G216 Raum S136
12.05.26 (Di.), 16:00-19:00 Uhr, G216 Raum S136
16.05.26 (Sa.), 10:00-16:00 Uhr, G214 Raum S167
19.05.26 (Di.), 16:00-19:00 Uhr, G216 Raum S136
02.06.26 (Di.), 16:00 - 19:00 Uhr, G216 Raum S136
09.06.26 (Di.), 16:00 - 19:00 Uhr, G216 Raum S136
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 29.07.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Verschriftlichung der Ergebnisse und nutzbare Übertragung an die Caritas
Für Studierende der TH Köln:
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums (BFP) belegen.
DIE SONNE UND WIR
Video-Dreh und Schnitt: Social Media Clips für UV-Schutzprävention
DIE SONNE UND WIR möchte mit dem Pilotprojekt „Mach den Sonnencheck“ die UV-Schutzprävention für Jugendliche im Kölner Stadtgebiet interessanter machen und mit evidenzbasiertem Wissen über UV-Strahlung, Hautkrebsrisiko und Schutzmaßnahmen aufklären. Dafür sollen Kurzvideos für Social Media konzipiert und gedreht werden.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: DIE SONNE UND WIR
Das Präventionsprojekt DIE SONNE UND WIR steht für eine verständliche Aufklärung zum achtsamen Umgang mit UV-Strahlung. Durchgeführt vom Zentrum für Molekulare Medizin Köln (Universität zu Köln) und der Klinik für Dermatologie (Uniklinik Köln) stellt das Projekt eine primärpräventive Maßnahme für junge Menschen zur Verringerung des Hautkrebsrisikos im Erwachsenenalter dar. Das Ziel: Verständliche Aufklärung und Verhaltensänderung gegenüber UV-Strahlung. Basierend auf einer multi- und interdisziplinären Vorgehensweise, bündelt das Projekt naturwissenschaftliche, medizinische, kunstpädagogische und gesundheitserzieherische Inhalte, um junge Menschen nicht nur über den achtsamen Umgang mit UV-Strahlung aufzuklären, sondern bildet diese in eigens angepassten Workshops auch zu UV-Schutzprofis aus.
Projektseminar: Video – Dreh und Schnitt: Social Media Clips für UV-Schutzprävention
Im Rahmen dieses Projektseminars erlangen Sie praktische Einblicke in die Filmproduktion und drehen für das Projekt DIE SONNE UND WIR Kurzvideos, welche über UV-Strahlung und Schutzprävention auf Social Media aufklären sollen.
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Über das Projekt:
Jeden Sommer genießen viele Jugendliche den Aufenthalt im Freien bei sonnigem Wetter und zeigen eine gebräunte Haut als Ausdruck hoher Attraktivität und bester Gesundheit. Trotz zahlreicher Aufklärungskampagnen besteht insbesondere bei Jugendlichen weiterhin eine deutliche Wissens- und Handlungslücke im Hinblick auf den gesundheitlich verantwortungsvollen Umgang mit UV-Strahlung – künstlich oder durch die Sonne. Trends wie etwa sog. Sonnentattoos oder Methoden, um schneller braun zu werden, werden als Schönheitsideale in den sozialen Medien inszeniert und verbreitet.
Mit dem Pilotprojekt „Mach den Sonnencheck“ sollen Jugendliche im Kölner Stadtgebiet – insbesondere aus strukturell benachteiligten Umfeldern – für die gesundheitlichen Risiken der UV-Strahlung sensibilisiert werden. Für Social Media Kanäle werden Kurzvideos zu den Themenbereichen 1) UV-Strahlung als Hauptrisikofaktor für Hautkrebs, 2) UV-Strahlung und die Augen, 3) Gebräunte Haut – ein riskantes Schönheitsideal konzipiert und gedreht, damit diese zielgerichtet Jugendliche ansprechen.
Ziele des Projektes:
3 - 4 finale Videos zur Vorstellung der Präventionsthemen, die auf Social Media die Aufklärungsarbeit von DIE SONNE UND WIR unterszützen und Zielgruppen kreativ ansprechen
Gestalterische Kompetenz (Bild- und Tonästhetitk)
journalistische Kompetenz und Darstellungsform (Recherche, Beitragsaufbau, Storytelling, Interviewtechniken)
Kompetenz im Umgang mit der Produktionstechnik (Kamera, Licht, Ton, Schnitt)
Über das Seminar:
Instagram, Facebook, Tiktok - Jeden Tag sind wir von bewegten Bildern umgeben. Gemeinnützige Organisationen, die sich für einen guten Zweck einsetzen, benötigen ebenfalls gutes Videomaterial, beispielsweise in Form von Reels, um ihre Botschaften nach außen zu tragen. In diesem Seminar tauchen Sie anhand eines konkreten Praxisbeispiels in die Welt der Videographie ein.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Kompetenz im Umgang mit der Produktionstechnik (Kamera, Licht, Ton, Schnitt),
Gestalterische Kompetenz (Bild- und Tonästhetik),
und Journalistische Kompetenz und Darstellungsformen (Recherche, Beitragsaufbau, Storytelling, Interviewtechniken).
Über den Dozenten:
Adam Polczyk studierte bis 2008 Geographie, Afrikanistik und Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln. Neben seinem Magisterstudium orientierte er sich schon früh in Richtung Medienbranche. Als Kameramann und Cutter arbeitet er seit 2003 freiberuflich für verschiedene Einrichtungen und Unternehmen. Hinzu kam ab 2007 die Tätigkeit als Dozent für Videojournalismus, hauptsächlich in Zusammenarbeit mit Schüler*innen und Studierenden. Zurzeit ist er als Multimediaredakteur in der Pressestelle der Universität zu Köln eingestellt und betreut die multimediale Öffentlichkeitsarbeit der gesamten Universität.
Seminarsitzungen (alle in Gebäude 103 Raum S69 von 16:00 - 19:00 Uhr):
06.05.2026
20.05.2026
03.06.2026
17.06.2026
01.07.2026
15.07.2026
22.07.2026
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 29.07.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V.
Digitale Geschichten erzählen: Kreative Lösungen für reale Herausforderungen - am Beispiel Cap Anamur
Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V. ist seit über 45 Jahren eine international tätige humanitäre Hilfsorganisation mit Sitz in Köln. Da mit der Öffentlichkeitsarbeit von Cap Anamur e.V. bisher vor allem eine ältere Unterstützer*innenschaft erreicht wird, entwickeln Sie mit anderen Studierenden in interaktiven Workshops eine Kampagne, um auch Studierende und junge Erwachsene anzusprechen.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Cap Anamur/Deutsche Nor-Ärzte e.V.
Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V. ist seit über 45 Jahren eine international tätige humanitäre Hilfsorganisation mit Sitz in Köln. Der Schwerpunkt der Organisation liegt auf medizinischer Versorgung sowie Bildungs- und Infrastrukturprojekten in Krisenregionen weltweit – immer schnell, unbürokratisch und nachhaltig. Dabei wird ein langfristiger Ansatz verfolgt: Stärken lokale Strukturen, Ausbilden von Fachkräfte und übergeben von Projekten in die Verantwortung vor Ort.
Projektseminar: Digitale Geschichten erzählen: Kreative Lösungen für reale Herausforderungen - am Beispiel Cap Anamur
Im Rahmen dieses Projektseminars erlangen Sie praktische Einblicke in die Entwicklung von digitalen Kommunikationsstrategien und erarbeiten eine Social Media Kampagne für die gemeinnützige Organisation Cap Anamur/Deutsche Not-Ärzte e.V., um humanitäres Engagement für Studierende und junge Erwachsene nahbar und relevant zu machen.
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Die Öffentlichkeitsarbeit von Cap Anamur e.V. richtet sich bisher stark an eine eher ältere Unterstützer*innenschaft. Um auch Studierende und junge Erwachsene zu erreichen, entwickeln Sie mit anderen Studierenden eine Kampagne.
In interaktiven Workshops arbeiten Sie gemeinsam im interdisziplinären Studierendenteam an der Entwicklung passender digitaler Kommunikationsstrategien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Anwendung von Wissen und der aktiven Einbindung aller Teilnehmenden: Welcher Post auf Instagram erzielt die größte Reichweite und warum? Ist TikTok der richtige Kanal für die Zielgruppe, oder doch die klassische Facebook-Gruppe? Wie relevant ist Twitter bzw. X für die Kommunikationsstrategie? Gemeinsam werden Sie diese Fragen analysieren und Lösungen erarbeiten, die auf fundierten Strategien basieren.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Digitale Ziele: KPIs richtig lesen und verstehen, um den Erfolg von Kampagnen zu messen.
Persona: Zielgruppenanalyse: Zielgruppenanalyse durchführen und strategische Ableitungen treffen.
Social Media Algorithmen: Die Funktionsweise von Algorithmen verstehen, um die Sichtbarkeit von Inhalten zu maximieren.
Community Management: Reputationsmaßnahmen entwickeln und umsetzen, um das Vertrauen der Zielgruppe zu gewinnen.
Social Media Marketing: Den Unterschied zwischen organischen Posts und Promoted Ads erkennen und gezielt einsetzen.
Krisen-Kommunikation: Strategien zur Vorbereitung auf und zum Umgang mit Krisen in der digitalen Kommunikation entwickeln.
Content-Formate: Verschiedene Content-Formate kennenlernen und die geeigneten Formate für spezifische Zielgruppen auswählen.
Erweiterung der eigenen interkulturellen und didaktischen Fähigkeiten als auch der digitalen Kommunikationsfähigkeiten.
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe (in Kooperation mit KulturPaten e.V.) betreut.
Über den Dozenten:
Markus Brandl bringt 20 Jahre Erfahrung im Bereich der digitalen Unternehmenskommunikation mit. Seit 2013 ist er bei der Bayer AG tätig, wo er zunächst den Aufbau der Social-Media-Kanäle verantwortete. Im Laufe der Zeit entwickelte er eine Community Management Strategie, die bis heute erfolgreich eingesetzt wird. Er leitet seit 2021 alle digitalen Kanäle im Bereich Bayer Pharmaceuticals. Als Dozent an der TH Köln unterrichtet er seit 2015 im Fach Unternehmenskommunikation. Er legt Wert darauf, praxisnahe Inhalte zu vermitteln und die Studierenden aktiv in den Lernprozess einzubeziehen. Besonders am Herzen liegt ihm das Konzept des Service Learning. In seiner Freizeit lebt Markus mit seiner Familie in Leverkusen und ist Vater von vier Söhnen. Er teilt seine Gedanken und Erfahrungen zum Thema „Vater sein“ in Form von Blogs, was ihm Freude bereitet und ihm hilft, den Alltag mit Humor zu nehmen.
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 29.07.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums (BFP) belegen.
KulturPaten e.V.
Digitale Geschichten erzählen: Strategien für Social Media für die galerie lindemann
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KulturPaten e.V. versteht sich als Förderer der Freien Szene und vermittelt ehrenamtliche Arbeit an Kölner Kunst- und Kultureinrichtungen. Dazu gehört auch die galerie lindemann als Kulturort mit ihrem stetig wachsenden, internationalen Programm. Um auch die Sichtbarkeit der galerie lindemann auf Social Media zu erhöhen, entwickeln Sie in diesem Projektseminar in interaktiven Workshops eine passende, digitale Kommunikationsstrategie, um diesen Kulturort bekannter zu machen.
Der Verein sieht sich als Förderer der Freien Szene und vermitteln ehrenamtliche Arbeit an Kölner Kunst- und Kultureinrichtungen. Sie setzen dabei auf vorhandenes Knowhow und Ressourcen seitens der Pat*innen, die mit Kulturakteur*innen geteilt werden. So entstehen jenseits von monetärem Einsatz Partnerschaften und Kooperationen, die die Netzwerke aller Beteiligten nachhaltig bereichert. Nun wird die galerie lindemann unterstützt - die Galerie zeigt moderne Kunst in allen Materialien und Verarbeitungstechniken & fördert junge Künstler*innen mit Einzelausstellungen.
Projektseminar: Digitale Geschichten erzählen: Strategien für Social Media für die galerie lindemann
Im Rahmen dieses Projektseminars erlangen Sie praktische Einblicke in die Entwicklung von digitalen Kommunikationsstrategien und erarbeiten eine Social Media Kampagne für die gemeinnützige Organisation Kölner KulturPaten e.V., um die galerie lindemann als lokalen Kulturort bekannter zu machen.
Die galerie lindemann ist mit ihrem stetig wechselnden und internationalen Programm bestehend aus Literatur, Ausstellungen und gallery:concerts eine feste Größe des Kulturbetriebs in Köln-Nippes. Nun soll auch auf Social Media eine höhere Sichtbarkeit und Bekanntheit erreicht, neue Zielgruppen generiert und der Kulturort damit noch attraktiver für Künstler*innen und Förder*innen gemacht werden.
In interaktiven Workshops arbeiten Sie gemeinsam im interdisziplinären Studierendenteam an der Entwicklung passender digitaler Kommunikationsstrategien. Der Schwerpunkt liegt dabei auf der praktischen Anwendung von Wissen und der aktiven Einbindung aller Teilnehmenden: Welcher Post auf Instagram erzielt die größte Reichweite und warum? Ist TikTok der richtige Kanal für die Zielgruppe, oder doch die klassische Facebook-Gruppe? Wie relevant ist Twitter bzw. X für die Kommunikationsstrategie? Gemeinsam werden Sie diese Fragen analysieren und Lösungen erarbeiten, die auf fundierten Strategien basieren.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Digitale Ziele: KPIs richtig lesen und verstehen, um den Erfolg von Kampagnen zu messen.
Persona: Zielgruppenanalyse: Zielgruppenanalyse durchführen und strategische Ableitungen treffen.
Social Media Algorithmen: Die Funktionsweise von Algorithmen verstehen, um die Sichtbarkeit von Inhalten zu maximieren.
Community Management: Reputationsmaßnahmen entwickeln und umsetzen, um das Vertrauen der Zielgruppe zu gewinnen.
Social Media Marketing: Den Unterschied zwischen organischen Posts und Promoted Ads erkennen und gezielt einsetzen.
Krisen-Kommunikation: Strategien zur Vorbereitung auf und zum Umgang mit Krisen in der digitalen Kommunikation entwickeln.
Content-Formate: Verschiedene Content-Formate kennenlernen und die geeigneten Formate für spezifische Zielgruppen auswählen.
Erweiterung der eigenen interkulturellen und didaktischen Fähigkeiten als auch der digitalen Kommunikationsfähigkeiten.
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe (in Kooperation mit Cap Anamur e.V.) betreut.
Über die Lehrperson:
Markus Brandl bringt 20 Jahre Erfahrung im Bereich der digitalen Unternehmenskommunikation mit. Seit 2013 ist er bei der Bayer AG tätig, wo er zunächst den Aufbau der Social-Media-Kanäle verantwortete. Im Laufe der Zeit entwickelte er eine Community Management Strategie, die bis heute erfolgreich eingesetzt wird. Er leitet seit 2021 alle digitalen Kanäle im Bereich Bayer Pharmaceuticals. Als Dozent an der TH Köln unterrichtet er seit 2015 im Fach Unternehmenskommunikation. Er legt Wert darauf, praxisnahe Inhalte zu vermitteln und die Studierenden aktiv in den Lernprozess einzubeziehen. Besonders am Herzen liegt ihm das Konzept des Service Learning. In seiner Freizeit lebt Markus mit seiner Familie in Leverkusen und ist Vater von vier Söhnen. Er teilt seine Gedanken und Erfahrungen zum Thema „Vater sein“ in Form von Blogs, was ihm Freude bereitet und ihm hilft, den Alltag mit Humor zu nehmen.
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 29.07.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen.
Studentische Forum für Integration und Bildung e.V. x Adolph-Kolping-Schule
Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Unterstützung neu zugewanderter Schüler*innen
Der Unterstützungsbedarf von Kindern und Jugendlichen in Schulen ist hoch. Daher sucht das „Studentische Forum für Integration und Bildung e.V.“ (FIB) regelmäßig Studierende, die Spaß an der Arbeit mit dieser Zielgruppe haben. Dieses Projektseminar fokussiert insbesondere die (individuelle) Förderung von Schüler*innen mit Fluchthintergrund: Agieren Sie als Tutor*in in einer Schule als motivierende Lernunterstützung!
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Studentisches Forum für Integration und Bildung e.V. x Adolph-Kolping-Schule
Das „Studentische Forum für Integration und Bildung e. V.“ (FIB) ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Vision darin besteht, benachteiligte Kinder und Jugendliche gezielt zu fördern und gemeinsam mit ihnen individuelle Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. Dazu kooperiert das FIB mit derzeit zehn Kölner Haupt-und Realschulen sowie Berufskollegs, an denen der Verein kostenlose Nachhilfetutorien anbietet und die Lehrkräfte bei der Unterrichtung neu zugewanderter Schüler*innen unterstützt. Die Adolph-Kolping-Schule liegt in Köln-Kalk.
Projektseminar: Doppelt lehrt besser: Unterrichtsbegleitung neu zugewanderter Schüler*innen
Im Rahmen dieses Projektseminars agieren Sie für das FIB e.V. als unterstützende Tutor*innen für neu zugewanderte Schüler*innen an der Adolph-Kolping-Schule.
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Der Unterstützungsbedarf von Schüler*innen, insbesondere von neu zugewanderten Kindern & Jugendlichen ist gleichbleibend hoch. Dieses Seminar begleitet Studierende, die Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben und Schüler*innen mit Fluchthintergrund im Lernraum unterstützen möchten.
Das Seminar bietet hierfür neben dem Einblick in die Interkulturelle Kommunikation und die Sensibilisierung für kulturelle Identität, Raum für die Stärkung der interkulturellen Kompetenz: Die Teilnehmenden werden für die Begriffe „Kultur“ und „Identität“ sensibilisiert, auch im Hinblick auf das mögliche Spannungsverhältnis zwischen den beiden Begriffen. Sie reflektieren über die eigene kulturelle Prägung und entwickeln ein Bewusstsein für interkulturelle Potenziale.
Die Teilnehmenden werden zudem praxisorientiert auf die Herausforderungen und Chancen des Lehrens und Lernens im multikulturellen Lernraum vorbereitet; dabei sollen insbesondere didaktische Methoden erprobt und die eigene Rolle als Lehrperson reflektiert werden. Die Veranstaltung bedient sich gleichermaßen interaktiven praxisorientierten Elementen und liefert zudem relevanten theoretischen Input. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden ausreichend Raum für Selbstreflexion, Diskussion sowie Austausch.
Die Studierenden unterstützen als FIB-Tutor*in die Hauptlehrkraft beim Unterricht neu zugewanderter Schüler: innen in einer Vorbereitungsklasse oder Internationalen Förderklasse.
Unterstützung in zwei Doppelstunden pro Woche (2 x 90 Min.) zu einem individuell festgelegten regelmäßigen Termin (morgens/vormittags) an der Adolph-Kolping-Schule
Dies umfasst insbesondere die individuelle Förderung in Einzel- oder Gruppenarbeitsphasen sowie die gemeinsame Bearbeitung von Unterrichtsmaterialien.
Die Studierenden müssen selbst keinen Unterricht halten, können bei Interesse jedoch gerne eigene Ideen einbringen und kleinere Projekte umsetzen. Die Hauptlehrkraft ist stets anwesend und steht den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite.
Sensibilisierung für die Begriffe Kultur, Identität und Migration
Reflexion der Rolle als Lehrkraft in unterschiedlichen Lehr- und Lerntraditionen
Didaktik und Methodik in der Begleitung heterogener Gruppen
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe zum Thema Interkulturelle Kompetenzen betreut: „Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Buddy-Programm für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund“ (LV 13986.0046)
Über die Dozentin:
Marketa Chaidou hat an der Universität zu Köln Geschichte und Germanistik sowie Deutsch als Fremdsprache/als Zweitsprache an der Universität Bonn studiert und ist ausgebildete Interkulturelle Trainerin. Im Zentrum für Internationale Beziehungen der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln betreut sie die die europäischen Kooperationen der Philosophischen Fakultät und ist zudem zuständig für die Betreuung und Beratung (internationaler) Studierender. Des weiteren leitet sie verschiedene Seminare und Workshops mit den Schwerpunkten Interkulturelle Sensibilisierung sowie Berufszielfindung und Bewerbungstraining.
Auftaktveranstaltung: 30.04.26, 18:00 - 19:30 Uhr, digital
Seminarsitzungen:
08.05. (Fr), 09:30 – 16:30 Uhr, G103 Raum S68
09.05. (Sa), 09:00 – 15:30 Uhr, G103 Raum S68
21.05. (Do.), 17:00-20:00 Uhr, digital
18.06. (Do.), 17:00-20:00 Uhr, digital
16.07. (Do.), 17:00-20:00 Uhr, digital
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 29.07.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Dezernat Internationales
Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Buddy-Programm für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund
In Zusammenarbeit mit dem Dezernat Internationales haben Sie die Möglichkeit, Teil des Buddy-Programms des Academic Refugee Supports zu sein. Als Buddy für Menschen mit Fluchthintergrund geben Sie Einblicke in den Studierendenalltag an der Uni Köln, schließen freundschaftliche Verbindungen und lernen mit- und voneinander. Eine wunderbare Chance, um Brücken zu bauen, Unterstützung zu bieten und interkulturellen Austausch zu fördern!
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Dezernat Internationales
Im Dezernat Internationales (D9) der Universität zu Köln wurde durch den Academic Refugee Support ein besonderes Unterstützungsangebot geschaffen, um Menschen mit Fluchthintergrund sprachlich, fachlich und sozial auf dem Weg zum Studium/zur Promotion zu begleiten. In diesem Rahmen werden auch Deutschkurse für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund angeboten.
Projektseminar: Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Buddy-Programm für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund
Im Rahmen dieses Projektseminars agieren Sie für das Dezernat Internationales als Buddy für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund.
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In ganz Deutschland setzen sich zahlreiche Studierende mit großem Engagement dafür ein, dass Geflüchtete im akademischen Kontext Fuß fassen können. Dieses Projektseminar bringt Kölner Studierende als Buddy in Kontakt mit Teilnehmenden der studienvorbereitenden Deutschkurse für Geflüchtete.
Es geht darum, sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsam etwas zu unternehmen und dabei über den Tellerrand des eigenen Erfahrungshorizontes hinaus zu schauen. Teilnehmende von Deutschkursen sind dabei vor allem an Einblicken in den Studienalltag, aber auch Einblicken in das studentische Leben außerhalb des universitären Kontextes interessiert.
Ein Buddy begleitet ein Semester lang ein bis zwei Teilnehmer*innen der Deutschkurse inner- und außerhalb der Uni
Gern können auch gemeinschaftliche Aktivitäten mit den anderen Teilnehmenden geplant und umgesetzt werden.
Das Seminar bietet hierfür neben dem Einblick in die interkulturelle Kommunikation und die Sensibilisierung für kulturelle Identität Raum für die Stärkung der interkulturellen Kompetenz: das Bewusstsein der Teilnehmenden soll für interkulturelle Situationen geschärft und ein sicherer Umgang mit kultureller Diversität gefestigt werden. Die Teilnehmenden werden für die Begriffe „Kultur“ und „Identität“ sensibilisiert, auch im Hinblick auf das mögliche Spannungsverhältnis zwischen den beiden Begriffen. Sie reflektieren über die eigene kulturelle Prägung und entwickeln ein Bewusstsein für interkulturelle Potenziale. Die Veranstaltung bedient sich gleichermaßen interaktiven praxisorientierten Elementen und liefert zudem relevanten theoretischen Input. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden ausreichend Raum für Selbstreflexion, Diskussion sowie Austausch.
Sensibilisierung für die Begriffe Kultur, Identität und Migration
Reflexion der Rolle als Lehrkraft in unterschiedlichen Lehr- und Lerntraditionen
Didaktik und Methodik in der Begleitung heterogener Gruppen
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe zum Thema Interkulturelle Kompetenzen betreut: „Doppelt lehrt besser: Unterrichtsbegleitung neu zugewanderter Schüler*innen“ (LV 13986.0044)
Über die Dozentin:
Marketa Chaidou hat an der Universität zu Köln Geschichte und Germanistik sowie Deutsch als Fremdsprache/als Zweitsprache an der Universität Bonn studiert und ist ausgebildete Interkulturelle Trainerin. Im Zentrum für Internationale Beziehungen der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln betreut sie die die europäischen Kooperationen der Philosophischen Fakultät und ist zudem zuständig für die Betreuung und Beratung (internationaler) Studierender. Des weiteren leitet sie verschiedene Seminare und Workshops mit den Schwerpunkten Interkulturelle Sensibilisierung sowie Berufszielfindung und Bewerbungstraining.
Auftaktveranstaltung: 30.04.26, 18:00 - 19:30 Uhr, digital
Seminarsitzungen:
08.05. (Fr), 09:30 – 16:30 Uhr, G103 Raum S68
09.05. (Sa), 09:00 – 15:30 Uhr, G103 Raum S68
21.05. (Do.), 17:00-20:00 Uhr, digital
18.06. (Do.), 17:00-20:00 Uhr, digital
16.07. (Do.), 17:00-20:00 Uhr, digital
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 29.07.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
EUniWell International Service Learning Project (6 ETCS)
International Service Learning: "Commit to Change: Researching Student Engagement with Enactus"
Do you want to learn more about what motivates students to engage with student societies? This international Service-Learning seminar brings together students from across the EUniWell network to explore what motivates and sustains student engagement in Enactus – a global organisation empowering young people to use business and innovation for social good. Students will work in international interdisciplinary teams to conduct research, identify key factors influencing sustained participation in Enactus projects, and develop practical, research-based recommendations for the organisation. The seminar combines academic learning, international collaboration, and real-world impact — culminating in the presentation of results at the EUniWell Service-Learning Presentation Days in Nantes (30th June - 2nd July 2026).
You will:
Learn about Enactus, its organisational values, and how it collaborates with universities and student societies.
Work collaboratively in international, interdisciplinary teams using a range of research methods to explore what helps students maintain long-term engagement in their projects.
Identify and analyse both hindering and encouraging factors that shape students’ social and voluntary engagement.
Develop evidence-based recommendations and co-creative solutions for Enactus, grounded in your research findings.
1. Gemeinsam mit anderen Studierenden bilden Sie die interdisziplinäre Projektgruppe. Sie arbeiten mit Studierenden aus allen Fachgebieten aus BA und MA der Uni Köln sowie mit Studierenden der TH Köln zusammen.
2. Mit und für die gemeinnützige Organisation entwickeln Sie über das Semester hinweg Ihr Projekt. Die Organisation steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um das Projekt zu erarbeiten und Service Learning als praktische Lernerfahrung zu gestalten.
3. Die Projektseminare bilden die theoretische Basis und Begleitung der Projektarbeit. Hier vermitteln erfahrene Dozierende theoretische Inhalte und Methoden, die für die Projektdurchführung relevant sind. Zudem unterstützen sie Sie bei der Umsetzung und Reflexion Ihres Projektes. Die Teilnahme an dem Seminar ist verpflichtend.
Rahmenprogramm
Service Learning beginnt für die meisten Projektseminare mit der Auftaktveranstaltung. Hier haben Sie die Gelegenheit die Mitglieder Ihres Projektteams sowie die Projektpartner*innen und Ihre Dozierenden kennenzulernen. Bei der Abschlussveranstaltung präsentieren Sie Ihre Projekte, Erfahrungen und Ergebnisse. Beide Termine sind Pflichttermine für alle Teilnehmenden.
Digitale Auftaktveranstaltung (s. Seminartermine) Do, 30.04.2026, von 18:00 bis ca. 19:30 Uhr Ort: Zoom-Meeting (mehr Infos mit Projekt-Zuordnung)
Projektseminar Termine & Modus: siehe entsprechende Seminarbeschreibung
Analoge Abschlussveranstaltung Mi, 29.07.2026 von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr Ort: Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Neben den Pflichtterminen (Auftakt, Abschluss und Seminarsitzungen) arbeiten Sie in noch selbstständig organisierten Gruppentreffen, mit und ohne Organisation, in Ihrem Team am Projekt, Die Teamarbeit findet selbstorganisiert in virtuellen Arbeitsräumen, den Organisationen, Cafés, auf der Uniwiese oder ähnlichem statt.
Warum Sie teilnehmen
Demokratiefeindlichkeit, Gefährdung unserer Ökologie, soziale Ungerechtigkeit – wir stehen vor großen Herausforderungen unserer Zeit. In Anbetracht dessen möchten wir jedoch nicht ohnmächtig sein, sondern handlungsfähig bleiben. Durch die Organisation von Praxisprojekten mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen möchten wir diese Handlungsfähigkeit unterstützen.
Wir streben eine sozial gerechtere und ökologisch tragfähige Gesellschaft an. Es braucht: Eine nachhaltige Transformation der Gesellschaft. Mit einer Teilnahme im Service Learning können Sie einen Beitrag an diesen transformativen Prozessen leisten.
Service Learning gibt Ihnen die Möglichkeit, aktiv zu werden, und zivilgesellschaftliche Bedarfe mit neu erlerntem Wissen in der Gesellschaft und Praxis tatkräftig zu bearbeiten: Vor welchen gegenwärtigen Herausforderungen stehen gemeinnützige Organisationen und Ihre Mitglieder, wenn sie sich sozial, ökologisch, kulturell für die Gesellschaft einsetzen?
Im Rahmen von Service Learning unterstützen Sie gemeinnützige Organisationen, setzen Ihre Kompetenzen ein und gestalten dadurch die Gesellschaft mit - für ein solidarisches Miteinander. Denn: Wandel gestaltet sich in der Praxis – nutzen Sie das Praxisformat Service Learning für gesellschaftliches Engagement über fachliche und akademische Grenzen hinweg.
Was Sie mitnehmen
Um eben jenen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation leisten zu können, braucht es bestimmte Kompetenzen – für die Arbeitswelt von morgen und für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft.
Eine Service Learning Teilnahme können Sie sich nicht nur im Studium Integrale (3 LP, Bachelor), im Extracurricularen Angebot (Master) oder als Berufsfeldpraktikum (Lehramt) anrechnen lassen – Sie können auch Ihre gesellschaftlich und beruflich relevanten Kompetenzen stärken. Future Skills für eine Welt von morgen.
Service Learning kann einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten, Sinnfindung und Selbstwirksamkeit fördern, zu Engagement ermutigen und transformative Kompetenzen erweitern. Sie können Ihr Bewusstsein dafür ausbauen,
Zusammenarbeit so zu gestalten, dass bestehende Differenzen in Gemeinsamkeiten überführt werden (Kooperationsfähigkeit)
zu bewältigende Aufgaben mit den eigenen Fertigkeiten umsetzen zu können (Selbstwirksamkeit)
(eigene) Verhaltens- und Denksysteme zu reflektieren, um deren Konsequenzen auf Handlungen und Entscheidungen zu hinterfragen (Reflexionskompetenz)
Vieldeutigkeit und Unsicherheiten zu erkennen, und damit umgehen zu können (Ambiguitätstoleranz)
Verantwortung für den eigenen, selbstgesteuerten Lernprozess und das eigene Handeln zu übernehmen (Lernkompetenz und Eigenverantwortung)
und die Vernetzung und Wechselwirkung von Systemen zu erkennen (Systemkompetenz).
All diese Kompetenzen benötigen wir, Studierende, Absolvent*innen, Arbeitnehmer*innen von heute & morgen, verantwortungsvoll handelnde Bürger*innen, um Nachhaltige Transformation als Handlungsprinzip zu definieren. Dadurch können Sie Ihren Mut für Neues, Ihre Bereitschaft für Veränderung fordern und Zukunftsvorstellungen aktiv und gestalterisch angehen.