Das Studium durch praktische Erfahrungen bereichern: Service Learning ermöglicht Ihnen für 3 Leistungspunkte aktive Mitarbeit an gemeinwohlorientierten Projektseminaren. Schauen Sie über Ihren Tellerrand hinaus, erlernen Sie neues Wissen und wenden Sie dieses direkt in und für die zivilgesellschaftliche Praxis an.
Durch das Format Service Learning können Sie gesellschaftliches Wirken und theoretisches Lernen verbinden – und Ihr persönliches Wachstum und die Erweiterung von Schlüsselkompetenzen verfolgen. Die Teilnahme an einem Projektseminar fördert den Aufbau von praktischen Fach- und Handlungskompetenzen, die Erfahrung in interdisziplinärer Teamarbeit und Projektmanagement. Gleichzeitig leisten Sie durch die Kooperation mit einer gemeinnützigen Organisation einen gemeinwohlorientierten Beitrag.
Wählen Sie aus verschiedenen Projektseminaren sowie Kooperationsorganisationen Ihre praxisbasierte Lernerfahrung mit Studierenden anderer Fakultäten.
Wir streben an, unsere Programme inklusiv zu gestalten. Wenn Sie teilnehmen möchten und uns etwas dafür mitteilen wollen, kommen Sie gerne auf uns zu.
Studierende aller Fakultäten der Uni Köln (s. Anrechnung im Studium)
Studierende der TH Köln aus den Seminaren von Herr Prof. Linde (F03) und der Angewandten Sozialwissenschaften (F01) können sich über den Anmeldebogen zu unseren Service Learning-Projekten bewerben.
Promotionsstudierende, Studierende im Urlaubssemester, Gasthörende und Mitarbeitende der UzK sind von unseren Service Learning-Projekten ausgeschlossen.
Wir streben an, unsere Programme inklusiv zu gestalten. Wenn Sie teilnehmen möchten und uns etwas dafür mitteilen wollen, kommen Sie gerne auf uns zu.
Workload: Unsere Service Learning-Projekte haben in der Regel einen Workload von ca. 90 Unterrichtsstunden (UE). Dieser Workload setzt sich zusammen aus der Präsenzzeit im Begleitseminar und bei der Auftakt-, und Abschlussveranstaltung (ca. 30 UE, 23 Zeitstunden), den Absprachen mit den Projektpartner*innen sowie der Zeit der selbständigen Arbeit in den Projektgruppen (ca. 60 UE, 45-50 Zeitstunden). Die Prüfungsleistung umfasst die Projektarbeit selbst, die Abgabe einer Reflexionsbroschüre sowie die Präsentation auf der Abschlussveranstaltung.
Weitere Informationen: Unsere FAQ Studium Integrale geben Ihnen Antwort auf viele Fragen zum Studium Integrale und den Extracurricularen Angeboten.
Anrechnung im Studium und Teilnahmebescheinigung
Anrechnung im Studium:
Unsere Service Learning-Projekte sind für den Erwerb von 3 Leistungspunkten (LP) im Studium Integrale der Bachelor-Studiengänge der UzK konzipiert und werden von allen Fakultäten anerkannt.
Lehramtsstudierende der UzK haben die Option einige Service Learning-Projekte (siehe Hinweis BFP) im Rahmen des Berufsfeldpraktikums (BFP) umzusetzen. Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen und das Service Learning Projekt, sowie die Service Learning-Begleitveranstaltung dann als praktische Tätigkeit im Rahmen von mind. 20 Tagen mit mind. 80 Zeitstunden leisten. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an das ZfL (zfl-praxisphasenuni-koeln.de).
ordentlich eingeschriebene Studierende aller anderen Studiengänge (ausgenommen: Promovierende) können die Service Learning-Projekte als Extracurriculare Angebote freiwillig belegen.
Teilnahmebescheinigung:
Alle Studierende erhalten nach erfolgreicher Teilnahme eine digitale Teilnahmebescheinigung.
Weitere Informationen: Unsere FAQ Studium Integrale geben Ihnen Antwort auf viele Fragen zum Studium Integrale und den Extracurricularen Angeboten.
Anmeldung für das Wintersemester 2025 - jetzt Restplätze sichern!
Für Studierende der Universität zu Köln
Die Bewerbung für die Service Learning-Projektseminare erfolgt für Sie über KLIPS 2.0. im Rahmen der Restplatzvergabe vom 10.10. - 21.10. 2025. Sie können hier nach den Service Learning-Seminaren suchen (13986.0040 - 13986.0050) und sich für Ihre LV der Wahl anmelden.
Eine verbindliche Zusage und eine Zuteilung zum entsprechenden Projektseminar erhalten Sie per S-Mail am 24.10.25.
Bitte bestätigen Sie dann umgehend per E-Mail Ihre verbindliche Teilnahme.
Für Studierende der Technischen Hochschule Köln
Die Bewerbung für die Restplätze in Service Learning-Projektseminaren erfolgt für Sie über einen Anmeldebogen, den Sie bis spätestens zum 21.10.25 an folgende E-Mail-Adresse schicken: service-learninguni-koeln.de. Frühere Anmeldungen werden hierbei bevorzugt berücksichtigt.
Eine verbindliche Zusage und eine Zuteilung zum entsprechenden Projekt erhalten Sie per S-Mail am 24.10.25.
Bitte bestätigen Sie dann umgehend per E-Mail Ihre verbindliche Teilnahme.
Kontakt: Sollten nach dem Lesen der FAQ Studium Integrale noch Fragen zu unseren Service Learning Digital-Projekten offen bleiben, wenden Sie sich bitte unter Angabe Ihres vollständigen Namens und Ihrer Matrikelnummer an: professionalcenter-supportuni-koeln.de.
Jetzt noch einen Seminarplatz im Rahmen der Restplatzvergabe vom 10.10. - 21.10.2025 sichern!
Weitere Infos oben unter "Anmeldung für das Wintersemester 2025" oder schicken Sie uns einfach Ihr Anmeldeformular (Download) via Email an: service-learning@uni-koeln.de.
Service Learning wird unterstützt von:
Übersicht der Projekte im Wintersemester 2025/26
Zero Waste Köln e.V.
"Zero Waste" in die Bildung: Erarbeiten eines Material- und Methodenkoffers für die Grundschule
Abfallvermeidung und Ressourcenschonung - dafür setzt sich Zero Waste Köln e.V. ein und bietet dafür u.a. Vorträge und einen mietbaren Parcours mit interaktiven Lernmodulen für Schulen an. Die personellen Kapazitäten für Vorträge sind begrenzt und der logistische Aufwand ist relativ groß ist. Deshalb möchte Zero Waste Köln gerne eine Alternative anbieten. Dazu entwickeln Sie in diesem Projektseminar einen Material- und Methodenkoffer, der es Lehrkräften ermöglicht mit geeigneten, kreativen Materialien das Thema Müll, Müllvermeidung und Recycling mit Kindern der ersten bis vierten Klasse durchzunehmen.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Zero Waste Köln e.V.
Zero Waste Köln setzt sich für Abfallvermeidung und Ressourcenschonung ein. Dazu organisieren die Ehrenamtlichen Aktionstage, Zero Waste Picknicks, Kleider- und Dingetauschevents, Cleanups, Workshops, Bildungsarbeit, Vorträge und mehr. Außerdem hat der Verein das offizielle Zero Waste Konzept der Stadt Köln maßgeblich mitgestaltet und setzt sich für dessen konsequente Umsetzung ein. Im Rahmen dieses Projektseminars entwickeln Sie mit Zero Waste Köln e.V. einen Material- und Methodenkoffer für Grundschulen zur thematischen Aufklärungsarbeit.
Projektseminar: "Zero Waste" in die Bildung: Erarbeiten eines Material- und Methodenkoffers für die Grundschule
Im Rahmen dieses Projektseminars entwickeln Sie mit Zero Waste Köln e.V. einen Material- und Methodenkoffer für Grundschulen, der es Lehrkräften ermöglicht mit geeigneten, kreativen Materialien das Thema Müll, Müllvermeidung und Recycling mit Kindern der ersten bis vierten Klasse durchzunehmen.
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Hintergrund des Projekts ist es, dass der Mensch jeden Tag unvorstellbare Mengen an Müll produziert, die den Planeten und das Leben von Pflanze, Tier und Mensch negativ beeinflussen. Da diese Überproduktion von Müll menschengemacht ist, heißt es im Umkehrschluss aber auch, dass wir Menschen etwas an der Situation ändern können. Dabei ist es eine wichtige Voraussetzung, möglichst früh im Leben ein Bewusstsein für das eigene Handeln und die Auswirkungen dessen kennenzulernen, um daraufhin das eigene Handeln im täglichen Leben auf sinnvolle Art und Weise anpassen zu können. Im Seminar erarbeiten Sie daher zunächst Ihren eigenen Fokus auf das Thema Müllvermeidung und setzen Ihre persönlichen Schwerpunkte. Im Anschluss erhalten Sie methodischen Input für die Zielgruppe Grundschule, um daraufhin selbst Bildungsmaterialien für die Grundschulkinder zu entwickeln. Das Material soll Kindern Ihren eigenen Einfluss bewusst machen und sie dazu motivieren, ihr eigenes Handeln zu überdenken und anzupassen.
Der fertigen Bildungskoffer soll später unkompliziert von interessierten Lehrkräften in den Stadtbibliotheken Kölns ausgeliehen werden können.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Im Seminar (er)lernen Studierende…
Erweiterung des Fachwissens zum Thema Müll, Müllvermeidung und Recycling.
Refelxion der eigenen Handlungsmöglichkeiten in Bezug auf Müllvermeidung und Recycling.
Erweiterung des didaktischen und methodischen Wissen zur Vermittlung von Wissen an Grundschüler Klasse 1-4.
Praktische Erfahrung in der Erarbeitung und Erstellung von zielgruppengerechtem Lehr-/Lernmaterial.
Erfahrungen im Management eines Projekts in der Gruppe sammeln.
Über die Dozentin:
Anna Heinermann koordiniert seit 2017 den Modularen Modellgarten (MoMo) des Instituts für Biologiedidaktik, der ein grüner Lernort für Studierende des Lehramts, Schüler*innen und Lehrkräfte ist.
Fokus ihrer Arbeit ist der Erhalt der Biodiversität, die Vermeidung von Plastik und Lernen durchs praktische Tun.
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Pressenetzwerk für Jugendmedien
Kick It Off! Eventmanagement trifft Jugendmedien
Das Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ) möchte Themen und Medien der Jugend unterstützen und sichbarmachen: Mit der Vision eines Jugendmedienportals soll eine gemeinsame Darstellungsform für alle erdenklichen Jugendthemen, eine gemeinsame Bühne und Stimme gefunden werden. Eine Kick-off Veranstaltung soll Vertreter*innen der Jugendmedien zusammenbringen und die Bedarfe an ein solches Portal identifizieren.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Pressenetzwerk für Jugendmedien
Vernetzen - Reisen - Bilden. Das Pressenetzwerk für Jugendthemen e.V. (PNJ) ist ein vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend geförderter Verein, der regelmäßig eigene Projekte entwickelt, um das Thema Jugend sichtbarer zu machen. Sie betrachten „Jugendthemen“ mit einem professionellen journalistischen Blick. Dabei stehen redaktionell seriös aufgearbeitete Inhalte und nachhaltig wirkende Informationen eher im Mittelpunkt als rein kommerzielle Unterhaltungsmedien. Der Fokus soll darüber hinaus auf Inhalte der Jugendarbeit liegen und dabei Journalist*innen und Fachkräfte der Jugendhilfe, also Menschen, die sich tagtäglich für junge Menschen einsetzen, mit Jugendlichen in Verbindung bringen.
Das PNJ bietet eine Menge Kontakte im Berufsfeld Journalismus, einen bundes- und europaweiten Informations- und Erfahrungsaustausch und gestaltet aktiv die Landschaft der Jugendmedien und der politischen Bildungsarbeit mit. Durch Austauschprogramme mit unseren internationalen Partnerorganisationen haben wir ein großes Netzwerk für Menschen, die sich für das Thema Jugend und Journalismus interessieren.
Projektseminar: Kick It Off! Eventmanagement trifft Jugendmedien
Im Rahmen dieses Projektseminars bekommt Sie praktische Einblicke in das Veranstaltungsmanagement und konzipieren eine Kick-Off Veranstaltung zur Vernetzung der Jugendmedien-Szene.
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Wissen Sie, was Jugendmedien sind? Die Angebotspalette ist groß: Radiostationen, Podcasts, Schüler*innenzeitungen, Special-Interest-Magazine, Social-Media wie Tiktok, Instagram - ob in Print oder digital. Jugendmedien sind so bunt und kreativ wie die junge Generation selbst!
Das Pressenetzwerk für Jugendthemen (PNJ) möchte diese Vielfalt bünden. Dafür soll ein Jugendmedienportal initiiert werden, das eine gemeinsame einheitliche Darstellungsform für alle erdenklichen Jugendthemen in Deutschland und Europa bietet. Das Ziel laut PNJ: „Wir wollen diversen Jugendangeboten eine eigene Bühne geben, damit sie sichtbarer werden und eine gemeinsame Stimme bekommen können“.
Dafür braucht es eine Kick-Off-Veranstaltung, die Vertreter*innen der Jugendmedien zusammenbringt – und diese konzipieren Sie im Rahmen dieses Seminars!
Nach einem Kennenlernen mit dem Pressenetzwerk beschäftigen Sie sich als Team in der Projektseminararbeit im Semester mit der Planung:
Was muss ein Kick-Off-Event für die Gestaltung eines Jugendmedienportals bieten? Welche Ergebnisse sollen erreicht werden?
Welchen kreativen und agilen Methoden können bei der Veranstaltung eingesetzt werden?
Wen laden wir zum Event ein? Wer gehört zur Zielgruppe?
Wie kalkulieren wir das Budget und welche Faktoren spielen bei der Eventplanung eine Rolle?
Was sind Don'ts and Do's in der Veranstaltungsplanung?
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Grundlagen des Eventmanagements
Grundlagen kreative Methoden
Entwicklung eines Konzeptes inklusive Finanzplanung und Ablaufplan
Recherche und Ideenfindung
Über die Dozentin:
Ute Korinth ist Journalistin, Resilienztrainerin und Autorin. Seit über 20 Jahren ist sie stellvertretende Leitung einer Online-Redaktion und gibt seit mehr als 15 Jahren Seminare zu Kommunikation, Resilienz, agile Methoden, Eventmanagement, Leadership und mittlerweile auch KI. Sie hat ein achtwöchiges Programm für Resilienz und wertschätzende Zusammenarbeit entwickelt und dazu das Buch „Der Buddha liebt Rafting“ geschrieben. Sie ist Mitglied im Vorstand des Deutschen Journalisten Verbandes (DJV), Mitglied der GENDEG-Gruppe der European Federation of Journalists und unterrichtet manchmal auch ein bisschen tibetisches Yoga.
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
köllektiv eG
Freiwilligendilemma im echten Leben? Bindung von Mitarbeitenden in Non-Profit Organisationen
köllektiv ist ein genossenschaftlicher Mitmach-Supermarkt, der zum Wandel in der Konsumgesellschaft beitragen möchte. Nachhaltigkeit & Mitbestimmung sind zentrale Bestandteile – Mitglieder sind Inhaber*inner, Mitarbeitende und Kund*innen zugleich. Von hunderten Mitgliedern sind aber nur 30 wirklich aktiv. In diesem Seminar möchten wir deswegen ergründen, ob es exkludierende Muster gibt, die Mitglieder von aktiver Teilhabe fernhalten und Strukturen finden, die sie zum Engagement motivieren.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: köllektiv eG
Gemeinschaftlich anders einkaufen – als eingetragene Genossenschaft (e.G.) arbeitet köllektiv an einem Wandel der Konsumgesellschaft. Die eG ist überzeugt, dass es möglich ist, ein System zu schaffen, in dem Nachhaltigkeit, Mitbestimmung und Gemeinschaft die zentrale Rolle spielen und in dem alle Menschen sich ökologische Lebensmittel leisten können. Deshalb betreiben sie einen genossenschaftlichen Mitmach-Supermarkt am Chlodwigplatz, in dem alle Produkte zum Selbstkostenpreis erhältlich sind. Dieses Modell funktioniert, weil die Mitglieder unserer Genossenschaft gleichzeitig Inhaber*innen, Mitarbeiter*innen und Kund*innen des Supermarktes sind. Von den rund 400 Mitgliedern beteiligen sich aber nur 30 aktiv in Arbeitsgruppen.
Projektseminar: Freiwilligendilemma im echten Leben? Bindung von Mitarbeitenden in Non-Profit Organisationen
Im Rahmen dieses Projektseminars entwickeln Sie in einem co-kreativen Prozess inkludierende Organisationsstrukturen für den Mitmach-Supermarkt köllektiv eG, um ehrenamtliche Mitarbeitende zu mehr Engagement und Mitgestaltung zu motivieren.
Non-Profit-Organisationen (NPOs) sind ein wichtiger Teil unserer Gesellschaft. Sie übernehmen viele Aufgaben – zum Beispiel in der Kultur, im Sozialen oder in der Wirtschaft. In NPOs arbeiten sowohl bezahlte als auch freiwillige Mitarbeitende. Das macht die Organisation und Zusammenarbeit oft komplizierter als in Unternehmen, die auf Gewinn ausgerichtet sind. Außerdem haben NPOs oft besonders große Probleme, genügend Fachkräfte zu finden.
Gleichzeitig sind die Mitarbeitenden – egal ob bezahlt oder ehrenamtlich – besonders wichtig, damit eine NPO ihre Ziele erreichen kann. Deshalb ist es eine große Herausforderung, gute und motivierte Mitarbeitende zu finden und langfristig zu halten.
Die Frage ist: Wie kann man NPOs als attraktive Arbeitgeber gestalten?
In diesem Seminar gehen wir gemeinsam auf Entdeckungsreise. Wir arbeiten nach dem Prinzip des forschenden Lernens: Die Teilnehmenden entwickeln eigene Fragestellungen, sammeln Informationen und erarbeiten praktische Lösungsansätze am Beispiel der Initiative „köllektiv“. So lernen sie nicht nur theoretische Konzepte, sondern wenden diese direkt an und reflektieren sie kritisch.
Wir fragen uns zum Beispiel:
Wie kann man von Anfang an dafür sorgen, dass sich freiwillige Mitarbeitende wirklich engagieren?
Können wir exkludierende Muster identifizieren, die obigem Ziel entgegenstehen?
Und wie stärkt man das Gefühl, Teil der Gemeinschaft zu sein? Welche inklusiven Methoden zur Einbindung Ehrenamtlicher können wir erarbeiten?
Die Maßnahmen können die Kommunikation, den Onboarding-Prozess, Selbstorganisation und – verständnis betreffen. Im Seminar fördern wir also nicht nur Fachwissen, sondern auch Teamarbeit, Selbstorganisation und kritisches Denken.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Sie reflektieren die zentralen Herausforderungen und Besonderheiten des Managements sowie der Gewinnung und Bindung von Mitarbeitenden in Non-Profit-Organisationen.
Sie kennen grundlegende Methoden des Retention-Managements und der co-kreativen Personalentwicklung und wenden diese praxisorientiert an.
Sie formulieren eigenständig Forschungsfragen, recherchieren und entwickeln praxisnahe Strategien zur Förderung von Motivation und Gemeinschaftsgefühl in NPOs.
Sie erhalten Einblicke in die Struktur und Arbeitsorganisation von NPOs und stärken ihre Kompetenzen in Zusammenarbeit, kritischer Reflexion und Präsentation praxisorientierter Ergebnisse.
Über die Dozentin:
Dr.'in Jana Arbeiter ist Erziehungswissenschaftlerin mit dem Schwerpunkt Erwachsenenbildung. Sie ist an der Universität zu Köln sowohl an der Professur für Weiterbildung als auch im ProfessionalCenter tätig. Hier beschäftigt sie sich mit den Bereichen der partizipativen Hochschulentwicklung, der Alphabetisierung und Grundbildung Erwachsener und der Steuerung von Bildungssystemen & Organisationen.
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Präsentation/Übergabe der Forschungsergebnisse an köllektiv
Für Studierende der TH Köln:
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums (BFP) belegen.
seiSTARK e.V.
#a11y Digitale Barrierefreiheit für die gemeinnützige Organisation seiSTARK e.V.
seiSTARK e.V. setzt sich für die Stärkung von FLINTA*-Personen in herausfordernden Lebenssituationen ein. Der Verein möchte mit individueller Begleitung und niederschwelligen Angeboten Personen begleiten - und dabei möglichst viele Menschen erreichen. Das beginnt bei einem barrierefreien Zugang zu Informationen. In diesem Projektseminar erlangen Sie deswegen praktische Einblicke in die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit und unterstützen seiSTARK darin, den eigenen Web-Auftritt barrierearm zu gestalten.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: seiSTARK e.V.
seiSTARK e.V. ist ein gemeinnütziger Verein aus Köln, der sich für die Stärkung und Unterstützung von Frauen und FLINTA*-Personen in herausfordernden Lebenssituationen einsetzt – ob bei der Integration, auf dem Weg zurück in den Arbeitsmarkt oder beim Empowerment junger Mädchen. Mit vielfältigen Projekten, individueller Begleitung und niedrigschwelligen Angeboten setzen sie sich für Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe ein.
Projektseminar: #a11y Digitale Barrierefreiheit für die gemeinnützige Organisation seiSTARK e.V.
Im Rahmen dieses Projektseminares erlangen Sie praktische Einblicke in die Umsetzung digitaler Barrierefreiheit und unterstützen den Verein seiSTARK darin, den eigenen Web-Auftritt barrierefreier zu gestalten.
Mit Ratifizierung der UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderung im Jahr 2009 hat sich Deutschland bereits zu digitaler Barrierefreiheit bekannt. 2016 folgte eine EU-Richtlinie für Barrierefreiheit auf Webseiten öffentlicher Einrichtungen, die in Deutschland 2018 in Kraft trat.
Und jetzt? Wie ist die Lage sieben Jahre später? Und wofür lohnt es sich digitale Barrierefreiheit umzusetzen?
Digitale Barrierefreiheit ist gar nicht so schwer. Es gibt harte Kriterien, die bereits vielfach erklärt sind. Außerdem gibt es weiche Kriterien, die für alle Menschen benefits erzeugen. Dabei gilt es auf Zugang, Orientierung, Kommunikation, Usability, Wahrnehmbarkeit oder Anwendung Assistiver Technologien zu achten. Gleichzeitig bleibt die Frage, was sich realistisch mit bestehenden Ressourcen realisieren lässt.
Wir unterstützen seiSTARK e.V. dabei ihre Webseite pragmatisch, lösungsorientiert und mit ihren Ressourcen barrierefreier zu gestalten. Wir möchten:
Barrierefreiheit der Website analysieren
Maßnahmenkatalog für barrierearme Gestaltung der erstellen
Verbesserungen umsetzen und Team unterstützen
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
reflektieren und entdecken Sie, wofür es sich lohnt digitale Barrierefreiheit zu schaffen; wer auf digitale Barrierefreiheit angewiesen ist und inwieweit alle davon profitieren
erleben Sie, wie Inklusion und Chancengerechtigkeit umgesetzt werden kann - am Beispiel digitaler Barrierefreiheit
analysieren Sie mithilfe von Test-Tools Webseiten hinsichtlich digitaler Barrierefreiheit
erarbeiten Sie nutzer*innen- und zielorientierte, innovative, alltagsfähige, pragmatische Lösungen - in Form eines Maßnahmenkatalogs für barrierefreiere Gestaltung einer Website
setzen Sie digitale Barrierefreiheit um, passen Sie Webseiten an und erstellen Sie barrierefreien Content
unterstützen und leiten Sie das Team von seiSTARK e.V. bei der Umsetzung an
Über die Lehrperson:
Frieder Schumann (keine/er/ihm) studierte Erziehungswissenschaften und Interkulturelle Kommunikation. Frieder war an der Gründung der Inklusiven Universitätsschulen der Stadt Köln beteiligt. Aktuell arbeitet Frieder als Inklusionsberatung im Servicezentrum Inklusion und als systemischer Coach. Er bringt Erfahrungen in der Arbeit mit Design Thinking mit, hat mehrere Workshops zu Barrierefreiheit in Raum, Kultur und Web durchgeführt und 2025 das Projekt Webrelaunch der Uni Köln zu Digitaler Barrierefreiheit beraten.
Auftaktveranstaltung: 30.10.25, 18:00 - 19:30 Uhr, digital
Seminarsitzungen:
Di, 04.11.25, 16 - 19 Uhr, Gebäude 102, Raum -1.123
Fr, 07.11.25, 14 - 17 Uhr, Gebäude 102, Raum -1.123
Di, 18.11.25, 16 - 19 Uhr, Gebäude 102, Raum -1.123
Di, 02.12.25, 16 - 19 Uhr, Gebäude 102, Raum -1.123
Fr, 09.01.26, 14 - 17 Uhr, Gebäude 102, Raum -1.123
Di, 20.01.26, 16 - 19 Uhr, Gebäude 102, Raum -1.123
Di, 03.02.26, 16 - 19 Uhr, Gebäude 102, Raum -1.123
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 11.02.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Forschendes Lernen
Koloniale Spuren an der Uni Köln: Strategien zur Aufdeckung, Aufarbeitung und Sichtbarmachung
An der Universität zu Köln zeigen sich in Inhalten & Strukturen weiterhin koloniale Kontinuitäten. Über den Ansatz des Forschenden Lernens setzen Sie sich in diesem Seminar mit eben diesen Kontinuitäten auseinander. Sie erkennen, welche Initiativen, Gruppen und Projekte sich bereits mit der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit beschäftigen - und entwickeln Unterstützungsmittel für die praktische Aufarbeitung dieser.
Über das Service Learning-Projekt
Projektseminar: Koloniale Spuren an der Uni Köln: Strategien zur Aufdeckung, Aufarbeitung und Sichtbarmachung
Im Rahmen dieses Projektseminars beschäftigt Sie sich über den Ansatz des Forschenden Lernens mit kolonialen Kontinuitäten an der Uni Köln und entwickelt Unterstützungsmittel für die praktische Aufarbeitung dieser.
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Im Seminar möchten wir gemeinsam mit Euch erkunden, welche Initiativen, Gruppen und Projekte sich mit der Aufarbeitung der kolonialen Vergangenheit der Universität zu Köln beschäftigen und welche kolonialen Kontinuitäten diese Akteur:innen im alltäglichen Universitätsgeschehen weiterhin beobachten können. Über den Ansatz des forschenden Lernens begeben wir uns als Gruppe auf die Spurensuche der kolonialen und kolonialrevisionistischen Vergangenheit der UzK: Wir blicken hinter die Kulissen von Bibliotheken, Forschungsprojekten und Lehrveranstaltungen, Arbeitsgruppen und der Universitätsverwaltung um zu erfahren, welche Rolle die Aufarbeitung kolonialer Verflechtungen an der UzK spielt, wie (bzw. ob) diese umgesetzt und für ein breites Publikum aufbereitet wird. Für innovative Impulse und eine kritische Perspektive auf die universitäre Praxis, sollen außerdem externe Initiativen und Stimmen mitaufgenommen werden, mit Expertise im Bereich de- und anti-kolonialer Bildungsarbeit in Köln.
Ein Hauptziel unseres Projektseminars ist es, aktuellen und zukünftigen Gruppen, die sich mit dem Thema beschäftigen, Material und Kontakte zur Verfügung zu stellen, die das (Fort)Bestehen der Aufarbeitungsarbeit unterstützen können. Ein weiteres Ziel ist, uns selbst für dieses Thema weiter zu sensibilisieren, einen kritischen Blick zu entwickeln und Machtdynamiken zu hinterfragen. Die Teilnehmenden werden dabei u.a. angeregt, sich auch im eigenen Fachbereich auf Spurensuche zu begeben und zu recherchieren, wie das eigene Fach durch Kolonialismus geprägt wurde.
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Studierende sollen Materialien, Wissensbestände und Kontaktstellen zum Thema zusammenführen und diese inhaltlich (sowie visuell) aufbereiten
Diese Arbeit erfordert neben dem selbstständigen Erarbeiten von Inhalten duch Recherche- und Literaturarbeit das Netzwerken mit verschiedenen Initiativen und Akteur*innen, sowie Teamfähigkeit durch das gemeinsame Entwickeln von Gesprächsleitfäden sowie von Vermittlungsstrategien in einer interdisziplinären Seminargruppe
Sensibilisierung zum Thema sowie die Fähigkeit der kritischen Eigenreflexion
Über den Dozentinnen:
Annika Benz (sie/ihr) arbeitet als Ethnografin an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Bewegungsaktivismus. Momentan unterstützt sie Studierende und Promovierende auf einer Chancengerechtigkeitsposition bei ihren Studienvorhaben. Annika bringt neben ihrer wissenschaftlichen Arbeit mit dem Schwerpunkt auf feministische, selbstorganisierte und dekoloniale Proteststrategien mehrjährige Arbeitserfahrung in verschiedenen Vereinen und Nicht-Regierungsorganisationen mit.
Katrin Sowa (sie/ihr) arbeitet als Ethnografin zu Grenzregimen, und wirft dabei kritische Fragen auf bürokratische Praktiken von Staaten und Sicherheitsbehörden sowie auf (neo)koloniale Kontinuitäten. Katrin hat langjährige Arbeitserfahrungen als Dozentin und Projektkoordinatorin an der Uni Köln und steht dabei auch im Austausch mit außerakademischen und migrantischen Initiativen.
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Nutzbare Übertragung der Erkenntnisse an entsprechende Stellen an der Uni Köln
Für Studierende der TH Köln:
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
FIAN Deutschland e.V.
Leben ohne Hunger – ein Menschenrecht in Gefahr? Fallbeispiele aus dem Globalen Süden als Mapstories
FIAN berät als internationale Menschenrechtsorganisation die Vereinten Nationen und klärt in der Öffentlichkeits- und Bildungsarbeit über Menschenrechtsverletzungen auf. Die digitale Bildungsarbeit soll nun unterstützt werden: In diesem Seminar arbeiten Sie das Recht auf Nahrung durch das Fallbeispiel Sambia auf und übertragen dieses in das open source tool Mapstories. Dadurch können die komplexen Zusammenhänge digital, visuell und interaktiv dargestellt werden.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: FIAN Deutschland e.V.
FIAN ist die internationale Menschenrechtsorganisation für das Recht auf angemessene Nahrung und ist mit 20 nationalen Sektionen weltweit vertreten. FIAN hat Beraterstatus bei den Vereinten Nationen, recherchiert fundiert zu Ursachen und Folgen von Hunger, bringt diese in die Öffentlichkeit und entwickelt Methoden für Bildungsarbeit zu Menschenrechten. FIAN Deutschland ist als gemeinnütziger Verein anerkannt. Das 10-köpfige Team der Geschäftsstelle arbeitet zu Menschenrechtsverletzungen in Afrika, Asien und Lateinamerika.
Projektseminar: Leben ohne Hunger – ein Menschenrecht in Gefahr? Fallbeispiele aus dem Globalen Süden als Mapstories
Im Rahmen dieses Projektseminars nutzen Sie das open source tool Mapstories, um anhand des Beispiels Sambia die Missachtung des Menschenrechts auf Nahrung darzustellen und die Bildungsarbeit der Organisation FIAN Deutschland zu unterstützen.
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Täglich hungern Millionen Menschen und das obwohl weltweit genug Essen produziert wird. Das globale Agrarsystem scheint gescheitert. Doch es gibt ein Recht auf Nahrung – bereits 1948 wurde diese Forderung in der allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verankert.
Anhand der erschreckenden Zahl von aktuell 733 Millionen Hungernden weltweit wird aber deutlich, dass dieses Recht in vielen Ländern von Regierungen und Wirtschaft missachtet wird. Vor allem im Globalen Süden leidet die Bevölkerung unter einer ungerechten Verteilung von Nahrung und dem oftmals erschwerten Zugang zu Lebensmitteln. Vor allem zivilgesellschaftliche Organisationen setzen sich mit ihren Projekten und Kampagnen regional, national und global für eine Verbesserung der Situation ein – darunter FIAN Deutschland.
FIAN Deutschland zeigt zudem auf, wie Akteur*innen aus verschiedenen Regionen und Ländern dazu beitragen, dass insbesondere benachteiligte Bevölkerungsgruppen sich nicht ausreichend ernähren können. Darüber berichtet FIAN auch viel in der eigenen Bildungsarbeit – die wir durch dieses Seminar unterstützen möchten.
In diesem Seminar möchten wir:
Ein Fallbeispiel aus Sambia aufbereiten, um die Missachtung des Menschenrechts auf Nahrung zu verdeutlichen – und auch nach Lösungen zu suchen
Die Inhalte in das open source tool Mapstories übertragen, damit die Beispiele digital aufbereitet und in der Bildungsarbeit von FIAN genutzt werden können
Mit dem digitalen tool Mapstories können komplexe globale Zusammenhänge medial spannend dargestellt werden. Es verknüpft geografische Visualisierung, multimediale Inhalte und interaktive Nutzererfahrungen. Die digitalen und interaktiven Mapstories ermöglichen es, Geschichten und Ereignisse rund um den Globus mit Landkarten, Fotos, Videos, Audio und Text zu erzählen.
Let´s go and feed the world!
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Die Studierenden erweitern ihre Kenntnisse über …
Weltbaustelle Ernährung – wer liefert und wer profitiert?
globale Herausforderungen – was tun für gerechte, demokratische und nachhaltige Lösungen?
die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung – 17 Ziele auf dem Weg in die richtige Richtung?
Non Profit Organisationen – wie arbeiten die eigentlich?
Kampagnen und Projekte – woher kommen die Strategien, Ressourcen und Finanzen?
Netzwerke und Partnerschaften – sind wir gemeinsam stärker?
Botschaften und Bilder – wie bewegen wir die Welt?
Über die Dozentin:
Vera Dwors, Diplomgeografin hat Erfahrungen als Museumspädagogin und im Ausstellungsmanagement an Orten der Industriekultur im Ruhrgebiet. Sie leitete die Kampagne „Fair Play Fair Life“ zur FIFA Fußball-WM 2006 in Deutschland und ist in Sportprojekten und Fan-Initiativen gegen Diskriminierung aktiv. Als Mitbegründerin des Netzwerks „Faire Metropole Ruhr“ zur Europäischen Kulturhauptstadt 2010 ist sie bis heute deren Sprecherin und Vorständin. Seit Jahren arbeitet sie als Promotorin für Globales Lernen für das Eine Welt Netz NRW mit dem Fokus Internationale Kooperation und ist Geschäftsführung des Südafrika Forum NRW.
Auftaktveranstaltung: 30.10.25, 18:00 - 19:30 Uhr, digital
Seminarsitzungen:
Fr, 07.11.25, 10:00 - 17:00 Uhr, Gebäude 221, Raum S172
Mi, 03.12.25, 17:00 - 20:00 Uhr, digital
Mi.,07.01.26 17:00 - 20:00 Uhr, Gebäude 211, Raum S103
Mi, 21.01.26., 17:00 - 20:00 Uhr, digital
Fr, 06.02.26, 10:00 - 17:00 Uhr, Gebäude 221, Raum S172
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 11.02.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums (BFP) belegen.
Open Door International e.V.
Video-Dreh und Schnitt: Ein Imagefilm über internationale Gastfreundschaft
Gastschüler*innen aus der ganzen Welt Schulbesuche in Deutschland ermöglichen - das umfasst die Arbeit von Open Door International. Als gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der seit über 40 Jahren weltweit Schüleraustausche organisiert, ist Open Door Interational eine Anlaufstelle. Viele Menschen können sich vorstellen, Gastfamilie für eine*n Gastschüler*in zu werden, zögern aber noch. In diesem Seminar soll ein authentischer Imagefilm gedreht werden, mit dem durch echte Einblicke, berührende Szenen und gutem Storytelling neue engagierte Gastfamilien gewonnen werden.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Open Door International
Open Door International ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der seit über 40 Jahren weltweit Schüleraustausche organisiert und für Gastschüler:innen aus der ganzen Welt Schulbesuche in Detuschland ermöglicht. Zusätzlich betreut der Verein US-Amerikaner:innen, die im Rahmen des Parlamentarischen Patenschaftsprogramms nach Deutschland kommen. Die Vision: Junge Menschen sollen die Welt entdecken – und sich dabei selbst.
Projektseminar: Video: Dreh & Schnitt - Ein Imagefilm über internationale Gastfreundschaft
Im Rahmen dieses Projektseminares erlangen Sie praktische Einblicke in die Filmproduktion und drehen für Open Door International e.V. ein Video, um mehr potenzielle Gastfamilien für internationale Begegnungen zu begeistert.
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Über das Projekt:
Open Door International ist ein gemeinnütziger Verein mit Sitz in Köln, der seit über 40 Jahren weltweit Schüleraustausche organisiert und für Gastschüler*innen aus der ganzen Welt Schulbesuche in Detuschland ermöglicht. Viele Menschen können sich vorstellen, Gastfamilie für eine*n Gastschüler*in zu werden, zögern aber noch.
Nun soll dafür ein authentischer Imagefilm gedreht werden, mit dem durch echte Einblicke, berührende Szenen und gutem Storytelling neue engagierte Gastfamilien gewonnen werden.
Ziele des Projektes:
Produktion eines ca. 2 bis 3-minütigen Imagefilm für z.B. YouTube
Authentische Darstellung der Vielfalt von Gastfamilien (Single Parent, Patchwork-Familien,etc.)
Aufzeigen, dass Gastfamilien-Dasein alltagstauglich und bereichernd ist
Zielgruppengerechte Ansprache (Familien in ganz Deutschland)
Mögliche Teaserversion für Social Media (z.B. Instagram Highlight) erstellen
Über das Seminar:
Instagram, Facebook, Tiktok - Jeden Tag sind wir von bewegten Bildern umgeben. Gemeinnützige Organisationen, die sich für einen guten Zweck einsetzen, benötigen ebenfalls gutes Videomaterial, beispielsweise in Form von Reels, um ihre Botschaften nach außen zu tragen. In diesem Seminar tauchen Sie anhand eines konkreten Praxisbeispiels in die Welt der Videographie ein.
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe zum Thema Video-Dreh und Schnitt betreut: „Time to Shine – Imagefilm für ehrenamtliche Lebensmittelretter*innen“ (LV 13986.0046)
Lernziele, bzw. zu erwerbende Kompetenzen:
Kompetenz im Umgang mit der Produktionstechnik (Kamera, Licht, Ton, Schnitt),
Gestalterische Kompetenz (Bild- und Tonästhetik),
und Journalistische Kompetenz und Darstellungsformen (Recherche, Beitragsaufbau, Storytelling, Interviewtechniken).
Über den Dozenten:
Adam Polczyk studierte bis 2008 Geographie, Afrikanistik und Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln. Neben seinem Magisterstudium orientierte er sich schon früh in Richtung Medienbranche. Als Kameramann und Cutter arbeitet er seit 2003 freiberuflich für verschiedene Einrichtungen und Unternehmen. Hinzu kam ab 2007 die Tätigkeit als Dozent für Videojournalismus, hauptsächlich in Zusammenarbeit mit Schüler*innen und Studierenden. Zurzeit ist er als Multimediaredakteur in der Pressestelle der Universität zu Köln eingestellt und betreut die multimediale Öffentlichkeitsarbeit der gesamten Universität.
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 11.02.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums (BFP) belegen.
The Good Food
Video-Dreh und Schnitt: Time to Shine - Imagefilm für ehrenamtliche Lebensmittelretter*innen
The Good Food arbeitet seit Ende 2014 als Lebensmittelretterladen daran, dass Lebensmittel auf dem Tisch und nicht in der Tonne landen. Das wäre nicht möglich ohne die Unterstützung der vielen Ehrenamtlichen. Im Rahmen dieses Projektseminars wird nun die Aufmerksamkeit auf deren Mitarbeit gerichtet. Dazu drehen Sie für die gemeinnützige Organisation ein Video, welches die Ehrenämter bei The Good Food vorstellt, Ehrenamtliche begleitet - und vielleicht neue gewinnt.
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: The Good Food
Bei The Good Food werden Lebensmittel verkauft, die es aus verschiedenen Gründen nicht in den Handel geschafft haben. Nach dem „Zahl‘, was es dir wert ist"-Prinzip können unsere Kund*innen jede Woche unterschiedliche Waren mitnehmen, von Gemüse & Obst bis hin zu Müsliriegeln und Getränken. Seit Ende 2014 arbeiten wir, als Lebensmittelretterladen, daran, dass Lebensmittel auf dem Tisch und nicht in der Tonne landen. The Good Food ist dabei eine riesige Teamleistung: Ungefähr 150 überwiegend ehrenamtliche Helfer*innen tragen dazu bei, dass unsere Kund*innen täglich jede Menge gutes Essen einkaufen und so vor der Vernichtung retten können.
Projektseminar: Video-Dreh und Schnitt: Time to Shine - Imagefilm für ehrenamtliche Lebensmittelretter*innen
Im Rahmen dieses Projektseminares erlangen Sie praktische Einblicke in die Filmproduktion und drehen für die gemeinnützige Organisation The Good Food ein Video, welches die Ehrenämter für den Lebensmittelretterladen vorstellt und Ehrenamtliche begleitet.
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Instagram, Facebook, Tiktok - Jeden Tag sind wir von bewegten Bildern umgeben. Gemeinnützige Organisationen, die sich für einen guten Zweck einsetzen, benötigen ebenfalls gutes Videomaterial, beispielsweise in Form von Reels, um ihre Botschaften nach außen zu tragen. In diesem Seminar tauchen Sie anhand eines konkreten Praxisbeispiels in die Welt der Videographie ein.
In Zusammenarbeit mit The Good Food soll die Bedeutung der ehrenamtlichen Arbeit dargestellt werden. Zahlreiche Helfer:innen tragen zur Rettung der Lebensmittel bei, nicht nur beim Verkauf im Laden, sondern auch beim Abholen von Lebensmitteln auf der Bauerntour, beim Transport geretteter Produkte mit dem Lastenrad oder der Arbeit auf Social Media. Daher ist The Good Food stets auf viele motivierte Lebensmittelretter*innen angewiesen. Um die Ehrenämter bekannter zu machen und der Mission nachzugehen, die Verschwendung von Lebensmitteln einzudämmen, möchte TGF gerne ein Video zur Vorstellung der Ehrenämter produzieren und veröffentlichen. Das finale Video soll für einen Online-Auftritt genutzt werden.
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe zum Thema Video-Dreh und Schnitt betreut: „Ein Imagefilm über internationale Gastfreundschaft“ (LV 13986.0048)
Lernziele bzw. zu erwerbene Kompetenzen des Projekts:
Finales Video zur Vorstellung der Ehrenämter bei The Good Food, das die Aufgaben der verschiedenen Ehrenämter, aber auch die Motivation der Ehrenamtlichen darstellt und dazu anregt, ebenfalls für The Good Food ehrenamtlich tätig zu werden.
Über den Dozenten
Adam Polczyk studierte bis 2008 Geographie, Afrikanistik und Ur- und Frühgeschichte an der Universität zu Köln. Neben seinem Magisterstudium orientierte er sich schon früh in Richtung Medienbranche. Als Kameramann und Cutter arbeitet er seit 2003 freiberuflich für verschiedene Einrichtungen und Unternehmen. Hinzu kam ab 2007 die Tätigkeit als Dozent für Videojournalismus, hauptsächlich in Zusammenarbeit mit Schüler*innen und Studierenden. Zurzeit ist er als Multimediaredakteur in der Pressestelle der Universität zu Köln eingestellt und betreut die multimediale Öffentlichkeitsarbeit der gesamten Universität.
Seminarsitzungen (alle in Gebäude 315, Raum S233):
05.11., 16:00 - 19:00 Uhr
19.11., 16:00 - 19:00 Uhr
03.12., 16:00 - 19:00 Uhr
17.12., 16:00 - 19:00 Uhr
14.01., 16:00 - 19:00 Uhr
28.01., 16:00 - 19:00 Uhr
04.02., 16:00 - 19:00 Uhr
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 11.02.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie nicht im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums (BFP) belegen.
Studentische Forum für Integration und Bildung e.V. x Adolph-Kolping-Schule
Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Unterstützung neu zugewanderter Schüler*innen
Der Unterstützungsbedarf von Kindern und Jugendlichen in Schulen ist hoch. Daher sucht das „Studentische Forum für Integration und Bildung e.V.“ (FIB) regelmäßig Studierende, die Spaß an der Arbeit mit dieser Zielgruppe haben. Dieses Projektseminar fokussiert insbesondere die (individuelle) Förderung von Schüler*innen mit Fluchthintergrund: Agieren Sie als Tutor*in in einer Schule als motivierende Lernunterstützung!
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Studentisches Forum für Integration und Bildung e.V. x Adolph-Kolping-Schule
Das „Studentische Forum für Integration und Bildung e. V.“ (FIB) ist ein gemeinnütziger Verein, dessen Vision darin besteht, sozial benachteiligte Kinder und Jugendliche gezielt zu fördern und gemeinsam mit ihnen individuelle Zukunftsperspektiven zu erarbeiten. Dazu kooperiert das FIB mit derzeit zehn Kölner Haupt-und Realschulen sowie Berufskollegs, an denen der Verein kostenlose Nachhilfetutorien anbietet und die Lehrkräfte bei der Unterrichtung neu zugewanderter Schüler*innen unterstützt. Die Adolph-Kolping-Schule liegt in Köln-Kalk.
Projektseminar: Doppelt lehrt besser: Unterrichtsbegleitung neu zugewanderter Schüler*innen
Im Rahmen dieses Projektseminars agieren Sie für das Studentische Forum für Integration und Bildung e.V. (FIB) als unterstützende Tutor*innen für neu zugewanderte Schüler*innen an der Adolph-Kolping-Schule.
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Der Unterstützungsbedarf von Schüler*innen, insbesondere von neu zugewanderten Kindern & Jugendlichen ist gleichbleibend hoch. Dieses Seminar begleitet Studierende, die Spaß an der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen haben und Schüler*innen mit Fluchthintergrund im Lernraum unterstützen möchten.
Das Seminar bietet hierfür neben dem Einblick in die Interkulturelle Kommunikation und die Sensibilisierung für kulturelle Identität, Raum für die Stärkung der interkulturellen Kompetenz: Die Teilnehmenden werden für die Begriffe „Kultur“ und „Identität“ sensibilisiert, auch im Hinblick auf das mögliche Spannungsverhältnis zwischen den beiden Begriffen. Sie reflektieren über die eigene kulturelle Prägung und entwickeln ein Bewusstsein für interkulturelle Potenziale.
Die Teilnehmenden werden zudem praxisorientiert auf die Herausforderungen und Chancen des Lehrens und Lernens im multikulturellen Lernraum vorbereitet; dabei sollen insbesondere didaktische Methoden erprobt und die eigene Rolle als Lehrperson reflektiert werden. Die Veranstaltung bedient sich gleichermaßen interaktiven praxisorientierten Elementen und liefert zudem relevanten theoretischen Input. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden ausreichend Raum für Selbstreflexion, Diskussion sowie Austausch.
Die Studierenden unterstützen als FIB-Tutor*in die Hauptlehrkraft beim Unterricht neu zugewanderter Schüler: innen in einer Vorbereitungsklasse oder Internationalen Förderklasse.
Unterstützung in zwei Doppelstunden pro Woche (2 x 90 Min.) zu einem individuell festgelegten regelmäßigen Termin (morgens/vormittags) an der Adolph-Kolping-Schule
Dies umfasst insbesondere die individuelle Förderung in Einzel- oder Gruppenarbeitsphasen sowie die gemeinsame Bearbeitung von Unterrichtsmaterialien.
Die Studierenden müssen selbst keinen Unterricht halten, können bei Interesse jedoch gerne eigene Ideen einbringen und kleinere Projekte umsetzen. Die Hauptlehrkraft ist stets anwesend und steht den Studierenden mit Rat und Tat zur Seite.
Sensibilisierung für die Begriffe Kultur, Identität und Migration
Reflexion der Rolle als Lehrkraft in unterschiedlichen Lehr- und Lerntraditionen
Didaktik und Methodik in der Begleitung heterogener Gruppen
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe zum Thema Interkulturelle Kompetenzen betreut: „Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Buddy-Programm für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund “ (LV 13986.0044)
Über die Dozentin:
Marketa Chaidou hat an der Universität zu Köln Geschichte und Germanistik sowie Deutsch als Fremdsprache/als Zweitsprache an der Universität Bonn studiert und ist ausgebildete Interkulturelle Trainerin. Im Zentrum für Internationale Beziehungen der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln betreut sie die die europäischen Kooperationen der Philosophischen Fakultät und ist zudem zuständig für die Betreuung und Beratung (internationaler) Studierender. Des weiteren leitet sie verschiedene Seminare und Workshops mit den Schwerpunkten Interkulturelle Sensibilisierung sowie Berufszielfindung und Bewerbungstraining.
Auftaktveranstaltung: 30.10.25, 18:00 - 19:30 Uhr, digital
Seminarsitzungen:
Fr, 31.10., 10:00 - 17:00 Uhr, Gebäude 216, Raum S139
So, 02.11., 09:00 - 15:30 Uhr, Gebäude 216, Raum S139
Do, 20.11., 17:00 - 20:00 Uhr, digital
Do, 11.12., 17:00 - 20:00 Uhr, digital
Do, 22.01., 17:00 - 20:00 Uhr, Gebäude 103, Raum S94
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 11.02.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Dezernat Internationales
Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Buddy-Programm für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund
In Zusammenarbeit mit dem Dezernat Internationales haben Sie die Möglichkeit, Teil des Buddy-Programms des Academic Refugee Supports zu sein. Als Buddy für Menschen mit Fluchthintergrund geben Sie Einblicke in den Studierendenalltag an der Uni Köln, schließen freundschaftliche Verbindungen und lernen mit- und voneinander. Eine wunderbare Chance, um Brücken zu bauen, Unterstützung zu bieten und interkulturellen Austausch zu fördern!
Über das Service Learning-Projekt
Projektorganisation: Dezernat Internationales
Im Dezernat Internationales (D9) der Universität zu Köln wurde durch den Academic Refugee Support ein besonderes Unterstützungsangebot geschaffen, um Menschen mit Fluchthintergrund sprachlich, fachlich und sozial auf dem Weg zum Studium/zur Promotion zu begleiten. In diesem Rahmen werden auch Deutschkurse für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund angeboten.
Projektseminar: Interkulturelle Kompetenzen erweitern: Buddy-Programm für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund
Im Rahmen dieses Projektseminars agieren Sie für das Dezernat Internationales als Buddy für Studieninteressierte mit Fluchthintergrund.
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In ganz Deutschland setzen sich zahlreiche Studierende mit großem Engagement dafür ein, dass Geflüchtete im akademischen Kontext Fuß fassen können. Dieses Projektseminar bringt Kölner Studierende als Buddy in Kontakt mit Teilnehmenden der studienvorbereitenden Deutschkurse für Geflüchtete.
Es geht darum, sich gegenseitig kennenzulernen, gemeinsam etwas zu unternehmen und dabei über den Tellerrand des eigenen Erfahrungshorizontes hinaus zu schauen. Teilnehmende von Deutschkursen sind dabei vor allem an Einblicken in den Studienalltag, aber auch Einblicken in das studentische Leben außerhalb des universitären Kontextes interessiert.
Ein Buddy begleitet ein Semester lang ein bis zwei Teilnehmer*innen der Deutschkurse inner- und außerhalb der Uni
Gern können auch gemeinschaftliche Aktivitäten mit den anderen Teilnehmenden geplant und umgesetzt werden.
Das Seminar bietet hierfür neben dem Einblick in die interkulturelle Kommunikation und die Sensibilisierung für kulturelle Identität Raum für die Stärkung der interkulturellen Kompetenz: das Bewusstsein der Teilnehmenden soll für interkulturelle Situationen geschärft und ein sicherer Umgang mit kultureller Diversität gefestigt werden. Die Teilnehmenden werden für die Begriffe „Kultur“ und „Identität“ sensibilisiert, auch im Hinblick auf das mögliche Spannungsverhältnis zwischen den beiden Begriffen. Sie reflektieren über die eigene kulturelle Prägung und entwickeln ein Bewusstsein für interkulturelle Potenziale. Die Veranstaltung bedient sich gleichermaßen interaktiven praxisorientierten Elementen und liefert zudem relevanten theoretischen Input. Darüber hinaus haben die Teilnehmenden ausreichend Raum für Selbstreflexion, Diskussion sowie Austausch.
Sensibilisierung für die Begriffe Kultur, Identität und Migration
Reflexion der Rolle als Lehrkraft in unterschiedlichen Lehr- und Lerntraditionen
Didaktik und Methodik in der Begleitung heterogener Gruppen
Hinweis: Im Rahmen dieses Seminars wird eine zweite Projektgruppe zum Thema Interkulturelle Kompetenzen betreut: „Doppelt lehrt besser: Unterrichtsbegleitung neu zugewanderter Schüler*innen“ (LV 13986.0045)
Über die Dozentin:
Marketa Chaidou hat an der Universität zu Köln Geschichte und Germanistik sowie Deutsch als Fremdsprache/als Zweitsprache an der Universität Bonn studiert und ist ausgebildete Interkulturelle Trainerin. Im Zentrum für Internationale Beziehungen der Philosophischen Fakultät der Universität zu Köln betreut sie die die europäischen Kooperationen der Philosophischen Fakultät und ist zudem zuständig für die Betreuung und Beratung (internationaler) Studierender. Des weiteren leitet sie verschiedene Seminare und Workshops mit den Schwerpunkten Interkulturelle Sensibilisierung sowie Berufszielfindung und Bewerbungstraining.
Auftaktveranstaltung: 30.10.25, 18:00 - 19:30 Uhr, digital
Seminarsitzungen:
Fr, 31.10., 10:00 - 17:00 Uhr, Gebäude 216, Raum S139
So, 02.11., 09:00 - 15:30 Uhr, Gebäude 216, Raum S139
Do, 20.11., 17:00 - 20:00 Uhr, digital
Do, 11.12., 17:00 - 20:00 Uhr, digital
Do, 22.01., 17:00 - 20:00 Uhr, Gebäude 103, Raum S94
Zusätzlich zu diesen Terminen finden selbst organisierte Gruppentreffen statt.
Abschlussveranstaltung: 11.02.26, 18:00 - 20:00 Uhr, Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Prüfungsleistung:
Für alle Studierende:
Ergebnispräsentation bei der Service Learning Abschlussveranstaltung
75% Anwesenheitspflicht im Begleitseminar
Für Studierende der Uni Köln:
Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
Für Studierende der TH Köln:
F01: Schriftliche Reflexion der eigenen Lern- und Projekterfahrung
F03: Abgabe eines Portfolios im Seminar von Prof. Linde; Möglichkeit der mündlichen Reflexion oder freiwillige Abgabe der selbigen Reflexionsbroschüre als Portfolio-Ergänzung
Hinweis BFP: Dieses Projekt können Sie im Rahmen Ihres Berufsfeldpraktikums im Lehramt belegen. (Siehe: Informationen zur Anmeldung.) Voraussetzung ist, dass Sie im gleichen Semester ein Seminar zur Begleitung des Berufsfeldpraktikums des ZfL belegen. Bei konkreten Fragen wenden Sie sich bitte an: zfl-praxisphasenuni-koeln.de.
Über Service Learning
Aufbau des Engagements in einem Service Learning Projekt
1. Gemeinsam mit anderen Studierenden bilden Sie die interdisziplinäre Projektgruppe. Sie arbeiten mit Studierenden aus allen Fachgebieten aus BA und MA der Uni Köln sowie mit Studierenden der TH Köln zusammen.
2. Mit und für die gemeinnützige Organisation entwickeln Sie über das Semester hinweg Ihr Projekt. Die Organisation steht Ihnen mit Rat und Tat zur Seite, um das Projekt zu erarbeiten und Service Learning als praktische Lernerfahrung zu gestalten.
3. Die Projektseminare bilden die theoretische Basis und Begleitung der Projektarbeit. Hier vermitteln erfahrene Dozierende theoretische Inhalte und Methoden, die für die Projektdurchführung relevant sind. Zudem unterstützen sie Sie bei der Umsetzung und Reflexion Ihres Projektes. Die Teilnahme an dem Seminar ist verpflichtend.
Rahmenprogramm
Service Learning beginnt für die meisten Projektseminare mit der Auftaktveranstaltung. Hier haben Sie die Gelegenheit die Mitglieder Ihres Projektteams sowie die Projektpartner*innen und Ihre Dozierenden kennenzulernen. Bei der Abschlussveranstaltung präsentieren Sie Ihre Projekte, Erfahrungen und Ergebnisse. Beide Termine sind Pflichttermine für alle Teilnehmenden.
Digitale Auftaktveranstaltung (s. Seminartermine) Do, 30.10.2025, von 18:00 bis ca. 19:30 Uhr Ort: Zoom-Meeting (mehr Infos mit Projekt-Zuordnung)
Projektseminar Termine & Modus: siehe entsprechende Seminarbeschreibung
Analoge Abschlussveranstaltung Mi, 11.02.2026 von 18:00 bis ca. 20:00 Uhr Ort: Tagungsraum im Seminarraumgebäude (106)
Neben den Pflichtterminen (Auftakt, Abschluss und Seminarsitzungen) arbeiten Sie in noch selbstständig organisierten Gruppentreffen, mit und ohne Organisation, in Ihrem Team am Projekt, Die Teamarbeit findet selbstorganisiert in virtuellen Arbeitsräumen, den Organisationen, Cafés, auf der Uniwiese oder ähnlichem statt.
Warum Sie teilnehmen
Demokratiefeindlichkeit, Gefährdung unserer Ökologie, soziale Ungerechtigkeit – wir stehen vor großen Herausforderungen unserer Zeit. In Anbetracht dessen möchten wir jedoch nicht ohnmächtig sein, sondern handlungsfähig bleiben. Durch die Organisation von Praxisprojekten mit zivilgesellschaftlichen Akteur*innen möchten wir diese Handlungsfähigkeit unterstützen.
Wir streben eine sozial gerechtere und ökologisch tragfähige Gesellschaft an. Es braucht: Eine nachhaltige Transformation der Gesellschaft. Mit einer Teilnahme im Service Learning können Sie einen Beitrag an diesen transformativen Prozessen leisten.
Service Learning gibt Ihnen die Möglichkeit, aktiv zu werden, und zivilgesellschaftliche Bedarfe mit neu erlerntem Wissen in der Gesellschaft und Praxis tatkräftig zu bearbeiten: Vor welchen gegenwärtigen Herausforderungen stehen gemeinnützige Organisationen und Ihre Mitglieder, wenn sie sich sozial, ökologisch, kulturell für die Gesellschaft einsetzen?
Im Rahmen von Service Learning unterstützen Sie gemeinnützige Organisationen, setzen Ihre Kompetenzen ein und gestalten dadurch die Gesellschaft mit - für ein solidarisches Miteinander. Denn: Wandel gestaltet sich in der Praxis – nutzen Sie das Praxisformat Service Learning für gesellschaftliches Engagement über fachliche und akademische Grenzen hinweg.
Was Sie mitnehmen
Um eben jenen gesellschaftlichen Herausforderungen zu begegnen und einen Beitrag zur nachhaltigen Transformation leisten zu können, braucht es bestimmte Kompetenzen – für die Arbeitswelt von morgen und für die Gestaltung einer lebenswerten Zukunft.
Eine Service Learning Teilnahme können Sie sich nicht nur im Studium Integrale (3 LP, Bachelor), im Extracurricularen Angebot (Master) oder als Berufsfeldpraktikum (Lehramt) anrechnen lassen – Sie können auch Ihre gesellschaftlich und beruflich relevanten Kompetenzen stärken. Future Skills für eine Welt von morgen.
Service Learning kann einen Beitrag zur Berufsorientierung leisten, Sinnfindung und Selbstwirksamkeit fördern, zu Engagement ermutigen und transformative Kompetenzen erweitern. Sie können Ihr Bewusstsein dafür ausbauen,
Zusammenarbeit so zu gestalten, dass bestehende Differenzen in Gemeinsamkeiten überführt werden (Kooperationsfähigkeit)
zu bewältigende Aufgaben mit den eigenen Fertigkeiten umsetzen zu können (Selbstwirksamkeit)
(eigene) Verhaltens- und Denksysteme zu reflektieren, um deren Konsequenzen auf Handlungen und Entscheidungen zu hinterfragen (Reflexionskompetenz)
Vieldeutigkeit und Unsicherheiten zu erkennen, und damit umgehen zu können (Ambiguitätstoleranz)
Verantwortung für den eigenen, selbstgesteuerten Lernprozess und das eigene Handeln zu übernehmen (Lernkompetenz und Eigenverantwortung)
und die Vernetzung und Wechselwirkung von Systemen zu erkennen (Systemkompetenz).
All diese Kompetenzen benötigen wir, Studierende, Absolvent*innen, Arbeitnehmer*innen von heute & morgen, verantwortungsvoll handelnde Bürger*innen, um Nachhaltige Transformation als Handlungsprinzip zu definieren. Dadurch können Sie Ihren Mut für Neues, Ihre Bereitschaft für Veränderung fordern und Zukunftsvorstellungen aktiv und gestalterisch angehen.